Danke Silvia für deine Ausführungen.
Interessant ist zu lesen, dass offenbar bei Neubetroffenen, bei denen die MS noch nicht lange da ist, und wo die Venenanomalien noch nicht extrem schlimm und ausgeprägt sind, viel bessere Erfolge erzielt werden können, durch eine solche Behandlung, als bei denjenigen Betroffenen, die schon arge Befunde vorweisen und stark fortgeschritten sind mit ihren Erkrankungen. Irgendwie auch logisch. Erstaunt mich nicht mehr, dass bei fortgeschrittener MS auch vieeeel ärgere Venenproblematiken, die vielfältigster Natur sein können, zum Vorschein kommen.

Und das war bis anhin eigentlich bei allen schwerbetroffenen MS-ler so. Nach wie vor denke ich, dass ein "Zusammenspiel" dieser beiden Erkrankungen da ist. Das Ganze scheint aber sehr sehr komplexer Natur zu sein und es dürfen keine Wunder erwartet werden.
Ich bin nach wie vor fast 100 % davon überzeugt, dass eine vorhandene CCSVI unsere zwei Buchstaben sehr sehr negativ beeinflusst. Inwieweit sehr fortgeschrittene MS-ler durch eine Behandlung profitieren können, wird die Zeit zeigen

....inzwischen haben sich doch schon viele Betroffene einem solchen Eingriff unterzogen (auch Schwerstbetroffene), und wir können und müssen nur froh und dankbar um diese Leute sein.
Noch etwas zum Nachdenken:
Silvie, die langbetroffene MS Frau aus diesem Forum (liebi Silvie, gäu, ich darf das schon schreiben

), die es aber nach wie vor ms mässig ganz gut hat, nur 2 Schübe hatte in diesen vielen Jahren, (ohne Medis), hat sich diesem Untersuch bezgl. einer CCSVI gestellt...sie hat Mal hier in diesem Forum darüber berichtet. Interessant, bei ihr kam keine Stenose der Jugularis und/oder der Azygos, oder andere gravierenden Venenproblematiken zum Vorschein - dafür eine Stenose im Bein. Würde doch wieder aufzeigen, dass eine MS unter Umständen länger (vielleicht sogar jahrelang) stabil und gut bleibt, wenn keine oder nur geringe Venenanomalien da sind, une keine Eisenablagerungen im Gehirn entstehen...langsam aber sicher sind das einfach keine Zufälle mehr, und ein Zusammenhang erscheint immer wirklicher. Zu hoffen, dass durch viele weitere Studien irgendwann gezielter behandelt und geholfen werden kann - wär schön.
Malaika
PS) Ich denke, dass eine Behandlung der CCSVI nicht alleine an der Verbesserung von gewissen Symptomatiken gemessen werden darf und kann. Was schon lange da ist, kann nicht von einem Tag auf den anderen verschwinden - arge Zerstörungen können wahrscheinlich auch nicht mehr rückgängig gemacht werden. Gewisse Verbesserungen scheinen aber je nach Verlauf möglich zu sein. Viel wichtiger wäre doch, wenn die MS durch einen solchen Eingriff viel weniger die Chancen hätte, gross weiter gehen zu können in ihrem Verlauf. Wenn es durch einen solchen Eingriff und einem dadurch verbesserten Blutkreislauf nicht zu mehr Eisenablagerungen im Gehirn käme, die wohl eben für die entzündlichen Aktivitäten in unserem Immunsystem verantwortlich gemacht werden können, wär das schon extreeem viel - viele Vermutungen gehen in diese Richtung. Nein, Wunder dürfen wir nicht erwarten, aber ich denke, das Ganze ist auf einem guten Wege begzl. neuer Erkenntnisse....