Referendum Überwachung

Moderator: Moderationsteam

Re: Referendum Überwachung

Beitragvon Rüebli » 15. Apr. 2018, 11:40


ein Hammertext!! Trefend und hat Hand und Fuss.


Es ist Privat,- als auch Intimsverletzend auf was wir alles Antwort geben. Und die Fragen sind versteckte Sugestivfragen.

uswusf.... Punkt!

Allen noch einen schönen Sonntag
Rüebli
Rüebli
 
Beiträge: 107
Registriert: 12. Feb. 2017, 09:31

Re: Referendum Überwachung

Beitragvon Asbu » 15. Apr. 2018, 09:51

Hab den Link vielen per What's App weitergeleitet mit der Bitte dies zu unterstützen!

Es kann jeden Treffen, da es für alle Versicherungen gilt....

Originaltext der Verfasserin, den ich mit Ihrer Erlaubnis hier einstellen darf:

Ein Hammergefühl
Martina Tomaschett aus Chur ist eine von vielen IV — Bezügerinen. Seit Ihrem 17. Lebensjahr leidet sie an Multiple Sklerose. Mittlerweile ist Sie 50 Jahre alt und kandidiert für die SP als Grossratstellvertreterin.
< Dieses neue Gesetz trifft mich sehr > und wahrscheinlich nicht nur mich, sagt sie. Es ist einfach nicht menschenwürdig, wie man mit IV und Sozialbezügern umgeht.
Wo bleibt die in Artikel 8 der Bundesverfassung garantierte Rechtsgleichheit? Bei jedem Verbrecher oder Steuerbetrüger muss ein hinreichender Anfangsverdacht bestehen und ein Richter die tief in die Privatsphäre eindringenden Ermittlungen wie Videoüberwachung oder GPS- Tracking genehmigen.
Sie fragt sich auch, was ist mit unseren Fachärzten? Sind sie nicht mehr glaubwürdig, wenn Sie jemanden nach gründlichen Untersuchungen eine Diagnose stellen? Vermutet man Gefälligkeitsgutachten? Es geschieht ja nicht zum Spass, dass sich jemand bei IV oder Versicherung anmeldet um Leistungen zu beziehen. Man mag sich kaum vorstellen, dass jeder einfach mal die Frage, ob man sich selber anziehen oder den Allerwertesten selber putzen kann, beantworten möchte.
Zudem sei es auch nicht so, dass die Leistungen gesprochen werden und dies dann bis ans Lebensende so bleibe. Alle drei bis vier Jahre hat man Revisionen, und dabei muss man wiederum sehr viel von der eigenen Privatsphäre preisgeben und seine Finanzen mit Belegen komplett offen legen. Bei Tomaschett taucht deshalb eine berechtigte Frage auf: Wenn die Politiker glauben, es gebe dermassen viel Sozialbetrügerei, die es erforderlich macht zu ermitteln müssten sie sich nicht zuerst fragen, ob die Versicherer bereits bei der Bewilligung Fehler machen und den falschen Personen Leistungen sprechen? Sind deren Sachbearbeiter trotz umfangreicher Gutachten und Befragungen sowie Interviews vor Ort nich in der Lage, die Fälle richtig zu beurteilen, dass Detektive dies nachträglich ermöglichen müssen?
Tomaschett lebt ihr Leben so gut, wie es ihr Gesundheitszustand eben erlaubt. „Aber glauben Sie mir, es ist nicht lustig mit MS zu leben und dieses Gesetz, dass einen immer in der Unsicherheit leben lässt bespitzelt zu werden, macht es nicht einfacher.“ Für sie ist klar: „Ich bin damit einverstanden, dass ich etwa alle 4 Jahre den Sachbearbeitern wieder alles von mir preisgeben muss, so viel Kontrolle muss sein.“ Aber mehr nicht, dies ist in einigen Details schon entwürdigend genug.
Asbu
 
Beiträge: 136
Registriert: 11. Jul. 2017, 15:05

Re: Referendum Überwachung

Beitragvon Rüebli » 15. Apr. 2018, 08:20

Hoi Nicki

hoffentlich machen viele mit. Danke für den Link. Habe es lediglich im Radio kurz gehört
Rüebli
 
Beiträge: 107
Registriert: 12. Feb. 2017, 09:31

Referendum Überwachung

Beitragvon Nicki » 13. Apr. 2018, 22:49

Unterschriftensammlung:

Referendum gegen die gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten

http://www.versicherungsspione-nein.ch
Mögen alle Wesen glücklich sein. Herz Sutra
Nicki
 
Beiträge: 194
Registriert: 24. Jul. 2017, 19:30


Zurück zu Arbeit/Recht/Versicherungen/Wohnen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast