IV Rente

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Re: IV Rente

Beitragvon kojak » 25. Feb. 2018, 20:11

Ich hate noch ein Jahr Unerstüzung durch Profil Arbeit und Handycap. Dort lief auch mein erster Arbeitsvertrag nach meiner Diagnose drüber als ich endlich eine Stelle gefunden hatte. Sie zahlten mir den Lohn und der Arbeigeber zahlt wiederum ihnen den Lohn plus noch entsprechende Gebühren.
Der Arbeitnehmer wurde aber auch gekoacht von Profil.
Ich war in St.Gallen. Weiss aber nicht wo es noch entspreehne Stellen hat. Damüsstest du dich mal Erkundigen.
Gruss Kojak
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Re: IV Rente

Beitragvon Rüebli » 25. Feb. 2018, 16:49

Ich habe das so aufgefasst, das das kaum zumn glauben ist. Ist doch so im Urwald findet man sich auch kaum zurecht und bei den Ämter legen die die Pfade so zurecht das schlussendlich der Betroffene die/der Leidtragendene sind sind, wenn man was nicht weiss (und das sind die meisten) was diese Formulirungen sollen iat man geliefert.

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Re: IV Rente

Beitragvon Sighthound » 25. Feb. 2018, 15:07

Nicki

Es hat ja niemand gesagt, dass man dir das nicht glaubt. Ich verstehe es einfach nicht, das ist ein Unterschied.
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Re: IV Rente

Beitragvon Rüebli » 25. Feb. 2018, 14:40

Nicki hat geschrieben:Tja. Das ist die Realität in meinem Fall.

Auch wenn ihr mir das nicht glaubt.

Bestürzend. Aber wahr.

Allen einen schönen Sonntag
Nicki



schau doch mal bei ProCap rein. Die helfen oder beraten dich auch als Nichtmitglied.

auch schöner Sonntag noch.
Rübli
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Re: IV Rente

Beitragvon Rüebli » 25. Feb. 2018, 14:24

ups, da habe ich doch das Rübli zum Kohlrabi umgetauft. War heute auf meinem Speiseplan... :D

Grüsse nochmals

Rübli
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Re: IV Rente

Beitragvon Nicki » 25. Feb. 2018, 14:24

Tja. Das ist die Realität in meinem Fall.

Auch wenn ihr mir das nicht glaubt.

Bestürzend. Aber wahr.

Allen einen schönen Sonntag
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Re: IV Rente

Beitragvon Rüebli » 25. Feb. 2018, 14:09

Hoi Nicki, Kojak, Phil81

es steht doch auf jeder Mitteilung/Verfügung der SVA = Meldepflicht: Jede Änderung in persönlichen Verhältnisse. welches die Durchführung der Eingliederungsmassnahmen und den Leistungsanspruch beeinflussen kann, ist der IV-Stelle unverzüglich mitzuteilen.

- das ist bei allen leih- oder mietweise abgegebene Hilfsmittel
- Adressänferungen
- Eine Leistung beeinflussende Veränderung des Gesundheitszustandes
- Auslandaufenthalt von mehr als 3 Monaten
- Todesfall (eine paradoxe Meinung das ein Toter komuniziert)

Das ist auch abrufbar auf deren Internetseite.

Also nochmals probieren.

Kohlrabi
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Re: IV Rente

Beitragvon Sighthound » 25. Feb. 2018, 13:53

Das hätte allerdings die Kündigung nicht verhindert, sondern nur herausgezögert. Nach 6 Monaten hätte die Kündigung auch während der Krankheit Gültigkeit gehabt. Wenn, hätte man es wohl irgendwie mit prozentualer Krankschreibung und Umschulung seitens IV regeln müssen- bekommt ihr denn da keine Möglichkeiten? Wir haben auch Mitarbeiter, die wegen Krankheit den Beruf nicht mehr ausüben konnten, da hat die IV doch Einsatz gebracht mit Umschulungsvorschlägen etc....

Mich dünkt es ganz verrückt, dass man mit einem vorherig versteuerten!!! Einkommen von 90`000.- nachher nur eine IV-Rente von 800.- bekommt; wie ist denn sowas begründet? Ich meine, auch wenn man nicht 100% gearbeitet hat, hat man doch den versicherten Lohn? Und wenn die IV nicht mehr zahlt, dann müssen sie doch wenigstens unterstützen, damit man einen Job findet, wo man zumindest auf das Existenzminimum kommt- obwohl, wenn man vorher so einen Verdienst hatte ist es ja nicht gerechtfertigt, wenn man nur noch am Minimun dümpelt???
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Re: IV Rente

Beitragvon Asbu » 25. Feb. 2018, 13:45

Kann mich nur anschliessen! Keine "freiwillige" Reduktion! Immer nur mit einem Arztzeugnis!
Wenn du deinen Job nicht mehr ausüben kannst, wird mit einem Case-Manager geschaut übe eine Lösung im Betrieb gefunden werden kann und sonst wird nach einer Alternative gesucht...

Aber am Besten ist schon, dass du da schon einen Anwalt zur Seite nimmst... Es kann viel schief laufen leider...

Viel Erfolg!
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Re: IV Rente

Beitragvon kojak » 25. Feb. 2018, 11:00

Da ich Alleinstehend und Singel bin habe ich bis auf ein 3/4 Jahr (war befristet auf 9 Monate) immer zu 100% gearbeitet. Die Teilzeitstelle war bei der Post als Briefträger und dort habe ich je nach Pensum (2-4 Wochen pro Monat im Schnitt 3 Wochen) zwischen 2000 und 4000 Fr. verdient und habe dazumal noch zu Hause gewohnt.
Habe sonst in meinen gelernten Berufen als Pferdepfleger und Landwirt gearbeitet. Beides Jobs, wo man nicht das grosse Geld verdient, das war mir zu dem damaligen Zeitpunkt egal, da mir vorallem der Beruf als Landwirt viel Spass gemacht hat, trotz geringem Lohn und wenig Freizeit.
Wenn ich zu meiner Schulzeit schon gewusst hätte, dass ich mal an MS erkranke, dann hätte ich mich in der Schule mehr angestrengt und hätte dann Tiermedizin studiert. Aber eben hätte.
Da ich an de Landwirtschaftlichen Fachschule alleine gewesen bin mit 125 männlichen Kollegen musste ich mich schon durchsetzen. Und in meiner Stufe waren es 60 Schüler aufgeteilt in 3 Klassen a 20 Schüler. Am Anfang gab es schon blöde Sprüche, aber als die Noten kamen, wurde es still.
Da ich selber nicht aus einer bäuerlichen Famillie komme, war es schon aussergewöhnlich das ich diesen Beruf gewählt habe und dann erst noch als Frau.
Schliesslich habe ich die Fähigkeitsprüfung mit einer 5,1 abgeschlossen und mein Vater sass voller Stolz mitten in all den Bauern an der Abschlussfeier. Er war nicht einverstanden mit meiner Berufswahl und darum musste ich warten bis ich 20 war, weil da seine Unterschrieft nicht mehr benötigte auf dem Vertrag.
Da die IV von den letzten 2 Jahren ausgeht für die Berechnung der Rente bn ich auch etwas zwischen Tisch und Bank gefallen. Mir wurde mein Verkaufsgebiet (bei Bofrost) weggenommen mit der Begründung es werde auf 3 andere Gebiete aufgeteilt, damit diese neu im 4 Wochen statt im 3 Wochen Ryhtmus gefahren. Ich bekam dann eine Aufbaugebiet und bin alle 14 Tage bei den Haushalten vorbei gekommen.
Das war zuviel und dementsprechend sah de Umsatz aus (Grundlohn 3500.- + Provision am Umsatz % kaufender Kunden. Der Chef hätte mich auch mehr Neukundentouren (so 1-3 pro Monat fahren lassen können und auch mal Ferienablössung) das hätte die Tour schon wieder etwas verlängert. Er hatte aber kein Musikgehör. :( So sind sie von 3500 Fr. ausgegangen und nicht von ca 4200.- was ich vorher hatte im Schnitt)
Als er in Pension ging bekam ich die Kündigung, da ich kurz zvor meinen bis jetzt schwersten Schub hatte (konnte nicht einmal mehr einen Kugelschreiber mit der rechten Hand halten). Ich war nicht mehr krankgeschrieben, aber als Verkaufsfahrer konnte ich zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht fahren, da ich noch immer eine Kraftlossigkeit und ein Taubheits Gefühl in der rechten Hand hatte. War schliesslich 8 Stunden mit einem 3,5 Tonnen Lieferwagen unterwegs.
Und so habe ich im Lager und wenn die Kollegen heim kamen, ihnen beim konttrollieren geholfen. Habe die Garage regelmässig gewischt und Botengänge für das Büro erledigt.
Die Aerzte haben da einen Fehler gemacht und ich auch. Wenn ich zumindest zum Hausarzt gegangen wäre, der hätte mich schon noch weiter krank geschrieben und dann hätte mich der Chef nicht kündigen können.
Aber eben hätte, hätte Fahradkette.
Gruss Kojak
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Re: IV Rente

Beitragvon Nicki » 25. Feb. 2018, 02:11

Phil- apropos Pensen Reduktion, zur Info

Ich habe in den letzten 20 Jahren nie 100% gearbeitet, ich hab das gesundheitlich nie geschafft. Es war mal mehr mal weniger. MS wurde aber nie diagnostiziert (bis 2015), die Hausärztin hat zb gesagt "80% ihrer Patienten seien müde" und mich nach Hause geschickt.

Heute ist das "nicht 100% arbeiten" nirgends aktenkundig gesundheitlich begründet.

Die IV interpretiert das "fehlende Pensum" als freiwillig zwecks "Freizeitgestaltung". Was sich auf die Höhe der Rente negativ auswirkt. Unwiederbringlich.

*******

Immer noch kein Sandmännchen in Sicht. Das Herz klopft bis ins Kissen hinein.
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Re: IV Rente

Beitragvon Nicki » 25. Feb. 2018, 01:12

Merci vielmal, Phil
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Re: IV Rente

Beitragvon Phil81 » 25. Feb. 2018, 01:09

Hiermit schick ich dir das Einhorn!
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Re: IV Rente

Beitragvon Nicki » 25. Feb. 2018, 00:26

Sorry, ich bin grad am Rotieren. Völlig aufgelöst. Wird nix mit Schlafen. Und ich dachte, ich hätte mich damit abgefunden...

Nein, die PK bezahlen nicht. Es gibt für meinen Fall keine Rechtssprechung. 2 Teilzeitpensen (60 + 30%) und Teil-Invalidität 50% (medizinisch-theoretisch!) - jede PK kann den Invaliditätsgrad isoliert auf ihr Pensum beziehen und ist somit nicht leistungspflichtig.

In den Gutachten stehen Sachen wie: Arbeitsfähig als Apothekerin, aber sollte wegen kognitiven Beeinträchtigungen keine Medikamente abgeben oder visieren (das ist wieTaxifahren, aber kein Fahrzeug lenken dürfen) oder: arbeitsfähig als Berufschullehrerin, und auf der nächsten Seite: keine Tätigkeit, bei der ich stehen muss und keine Arbeit am Telefon, wegen Sprachstörungen - das ist kafkaesk- das explodiert dir ins Gesicht!

Ich ging relativ naiv in diese Abklärungen rein, dachte, "ich muss das denen halt erklären" - was dann folgte, war ein Albtraum.

Vor der Diagnose habe ich 90'000 fr versteuert - jetzt muss mein Mann mich finanzieren (was ich hasse!) und sollte er mich verlassen, bin ich am Existenzminimum.

Ich liege völlig aufgelöst auf dem Bett und versuche, mich wieder zu beruhigen.

Ich weiss, es gibt Schlimmeres, aber das ist auch schlimm.

Schickt mir Sternenstaub. Und Einhörner. Bitte.
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Re: IV Rente

Beitragvon kojak » 24. Feb. 2018, 22:56

Was das kündigen angeht kann ich Nicki voll und ganz zusimmen.
Mir wurde vom Arbeitgeber gekündigt als er in Pension ging (scheinbar wollte er seinem Nachfolger eine saubere Sache hinterlassen).
Die IV bezieht sich auf den Lohn die letzten 2 Jahre für die Berechnung.

Nicki, bekommst du kein Geld von der Pensionskasse?
Ich habe eine halbe IV Rente + von der Pensionskasse auch noch eine Rente. So komme ich auf knapp 1400.- Fr pro Monat. Dazu kommt noch ein 20 % Job und EL.
Gruss Kojak
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