vitamin d

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Re: vitamin d

Beitragvon Walkin » 21. Dez. 2017, 14:37

Selbstverständlich kann eine Überdosierung von VD gefährliche Nebenwirkungen haben, dies gilt aber
auch für jeden anderen erdenklichen Stoff inklusive Wasser. Es sind tatsächlich auch schon Leute gestorben weil
sie zu viel Wasser getrunken hatten. Auch die Pharmaindustrie und die Docs sind nicht alle schlecht, manch einer'
mag sogar hervorragend sein.
Vielleicht können wir Vereinfachend festhalten: alles was wir ohne Wissen und Verständnis tun,
kann gefährliche Konsequenzen nach sich ziehen! Wenn Wissen und Verständnis fehlen sollte man
besser einen Sachverständigen zu Rate ziehen, wohlwissend das auch dieser mir NIEMALS die Verantwortung
für das was ich letztlich tue, abnehmen kann. Die Verantwortung trage letztlich immer ich selbst, weil
der Ratgeber ja nicht genauso wie ich darunter zu leiden hat, wenn etwas schief geht.

Die Frage um die es hier gehen sollte ist also vielmehr ab wann sprechen wir von einer Hochdosierung
mit der Gefahr von Überdosierung beim Vit D? Da wir dies auch nicht ohne Arztund Blut/Urinkontrolle beantworten können,
wäre vielleicht die nächste sich anschliessende Frage: Wieviele Menschen waren denn bei Überdosierung von diesen
gefährlichen Nebenwirkungen des Vit D3 betroffen? Spricht man von 1000 Leuten auf 1000 oder nur von
2 auf 1000? Oder gar 0,2 auf 1000? Daran liesse sich das Gefahrenpotential ja auch einigermassen abschätzen.
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Re: vitamin d

Beitragvon Asbu » 21. Dez. 2017, 09:45

Vitamin D kann bei Überdosierung gefährliche Nebenwirkungen haben! Das ist erwiesen und steht in jeder Packungsbeilage von VD-präparaten!
Z.B. hier im Compendium: https://compendium.ch/mpro/mnr/20856/html/de

Mal eine persönliche Erfahrung: Nach einer Woche Ferien in der Sonne im September mit täglich mehr als 6 Stunden Sonne (ohne Sonnencreme und im T-shirt) war mein Vitamin D Spiegel (am Montag danach) trotz supplementierung immer noch tief... Also scheint mein Körper sich nicht selbständig auffüllen zu können und längerfristig VD zu speichern...

Vitamin D ist ja eher ein Hormon und der Name "Vitamin D" assoziiert meiner Meinung nach ein etwas falsches Bild...
https://de.wikipedia.org/wiki/Calcitriol

Gegenfragen:
Wer verdient denn, wenn ich - wenn mögl. in hohen Dosen (und überteuert) - irgendwelche Spezialpräparate von "Herrn Sowieso" im Netz bestelle?
Wer verdient an Klicks mit reißerischen Aussagen in YouTube-Videos?

Die Pharmaindustrie und die Doc's sind nicht nur schlecht. Im Gegenteil, ich hab jemand, der mit mir die Verantwortung trägt.
Ich meinerseits hab ein Neurologe der mich in meinen Belangen unterstützt!

Mich hat im Netz auch die kohlenhydratarme (ketogene) Ernährung überzeugt. Hab das aber begleitet durch den Arzt und eine Ernährungsberaterin angegangen und hätte mich nicht getraut, das einfach so mal zu machen, weil auch da muss das Blutbild kontrolliert werden und kann entgleisen!

Dazu gibt es ja Fachleute, die das mal studiert haben und mich unterstützen können!
Da reicht mein Wissen aus dem Netz schlicht weg nicht! Und ja auch im Netz steht viel. Früher hat man gesagt "Papier ist geduldig"

Gegen Vitamin D und meinetwegen auch in höheren Dosen hab ich nichts - nehme es selber ja auch - , dies aber bitte unter regelmässiger Blut- und Arztkontrolle!!!

Ich hoffe, das Leser hier differenzierter denken und sich mit ihrem Arzt besprechen und nicht selber irgendwelche Versuche starten, die Gefährlich enden können!
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Re: vitamin d

Beitragvon Walkin » 20. Dez. 2017, 14:43

Da der Körper durch Sonnenlicht in einer Std. bis zu 20.000 I.E. bilden kann, bin ich
all jenen Berichte, die uns vor Überdosierung warnen, sehr skeptisch gegenüber.
Fünf Std. an der Sonne ergibt dann 100.000 IE. Bei der Hochdosierung spricht man lediglich
von bis zu 10.000 IE. Müssen wir jetzt andere davor warnen an die 'Sonne zu gehen weil sie
dadurch zu viel Vit., D3 bekommen und lebensgefährlich erkranken könnten?
Ich habe noch nie gehört dass jemand eine Hyperkalzämie bekommen hat, weil er zu lange an
der Sonne war. Oder sollte man nun immer erst sich beim Arzt untersuchen lassen, wenn man vor hat
an die Sonne zu gehen? Ich halte solche Berichte für stark überzogen. Wer will uns da nur einschüchtern?
Es ist offensichtlich das von diesen Warnungen, die uns vor einem Kauf von Präparaten im Internet warnen,
und nahe legen, nichts ohne Arzt zu machen, nicht in erster Linie die Kranken profitieren.
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Re: vitamin d

Beitragvon Nicki » 19. Dez. 2017, 20:54

:lol: nein, auf netdoktor würd ich mich auch nicht verlassen...
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Re: vitamin d

Beitragvon Walkin » 19. Dez. 2017, 15:34

Sicher ist er speziell aber seine Produkte sind super.
Die Frage ist halt immer, wem vertraut man. Ich würde mich da
nicht ausschliesslich auf Darstellungen von netdoctor verlassen.
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Re: vitamin d

Beitragvon Nicki » 19. Dez. 2017, 14:39

Naja, mit Vorbehalt. Robert Franz ist schon etwas "speziell"...
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Re: vitamin d

Beitragvon Walkin » 19. Dez. 2017, 11:23

Schaut euch auch die Video Vorträge von Robert Franz dazu an:

Vit D3

https://www.youtube.com/watch?v=OJG8LJRBwFs

Vit D3, K2 und Magnesium

https://www.youtube.com/watch?v=TUvH7brwD1Y
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Re: vitamin d

Beitragvon Nicki » 18. Dez. 2017, 13:28

Ich auch etwa in dem Bereich. 2000 bis 4000 IE pro Tag.
(Fand die Vorträge von Prof.Dr.Jörg Spitz überzeugend)
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Re: vitamin d

Beitragvon Asbu » 18. Dez. 2017, 10:22

@Nicki: Wenn du mich gefragt hast:

Unter ärztlicher Kontrolle und regelmässiger Überprüfung von Urin und Blut sind es aktuell 10 000 IE / Woche.
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Re: vitamin d

Beitragvon Nicki » 14. Dez. 2017, 13:42

In welcher Dosierung nimmst du Vitamin D?
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Re: vitamin d

Beitragvon Asbu » 14. Dez. 2017, 12:11

Vitaminpräparate können generell nicht schaden? Weit gefehlt: Hoch dosiertes Vitamin D ist im Extremfall sogar lebensbedrohlich.

Als sich der 60-jährige Herbert E.* Vitamin-D-Tabletten im Internet bestellte, wollte er etwas für seine Knochengesundheit tun. Stattdessen hat er einen Nierenschaden davongetragen und muss jetzt regelmäßig zur Dialyse. Denn zu hoch dosiert können vermeintlich harmlose Vitamin-D-Präparate der Gesundheit stark schaden.

Ganzer Artikel hier: https://www.netdoktor.de/news/vitamin-d ... -205381437

Meiner Meinung nach: Einnahme von Vitamin D immer aufgrund von Blutbild und mit Rücksprache des behandelnden Arztes!!!!

Ausnahme Vitamin D über die Sonne :wink:

Ich nehme auch Vitamin D, kontrolliere es regelmässig und ich bin sicher, dass es mir auch gut tut.
Von einer Heilung der MS bin ich aber weite weg und ich glaube nicht daran dass es das Wunderheilmittel ist... Sonst wären wir ja alle - die reglmässig Vitamin D nehmen - schon geheilt...

Das ist wie die Halsvene von Dr. Zamboni ein Riesen Hype in den Medien und heute hört man nichts mehr davon... Denke es wird mit dem Coimbraprotokoll gleich laufen...

Aber wenn man vom Ansatz her überzeugt ist, ist es ein Versuch sicher Wert! Aber eben nicht alleine Wurschteln, denn auch Vitamin D kann NW haben...
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Re: vitamin d

Beitragvon MoniW » 14. Dez. 2017, 12:00

Darf man Vitamin DKapsel 10 000 einnehmen oder muss das mit dem Arzt besprochen werden?
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Re: vitamin d

Beitragvon Asbu » 04. Aug. 2017, 09:10

Ich seh auch ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und MS, aber ich finde auch man sollte sich nicht zusehe "nur" darauf stürzen.
Auch Vitamin D ist nicht das Wundermittel, dass wir uns erhoffen - leider...
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Re: vitamin d

Beitragvon Nicki » 02. Aug. 2017, 13:03

Vitamin D

soweit mir bekannt ist liegt der Soll-Wert von Vit D zwischen 50 und 150 nmol/l

einfacher Weg zur Entscheidung, ob man es substituiren soll: Blutwert messen. :)

ich hatte zum Zeitpunkt der MS Diagnose vor zwei Jahren 29 nmol/l. Inzwischen bin ich auf 88.

Werde weiterhin Vit D Tropfen nehmen. (Wird übrigens auch für breite Bevölkerung ohne MS empfohlen in "pharmazeutischen Kreisen" gemäss aktueller Fachinfo. Da Vit D fast nichts kostet, halte ich verborgene Interessen durch die Industrie in diesem Fall für unwahrscheinlich).

Lg, Nicki
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Re: vitamin d

Beitragvon rico31 » 29. Jul. 2017, 10:03

Finde Deinen Beitrag sehr interessant...

Vor allem den Punkt Vid D nicht = Sonnenlicht... denn dieser macht uns auf etwas Aufmerksam. Nicht einfach was reinschütten, sondern zurück zur Natur.
Doch wer den ganzen Tag in geschlossenen Räumen sitzt, der hat zu wenig Sonnenlicht.

Ich denk die Sonne ist wichtig. Ich bin im Sommer jeweils in der Schweiz und verzieh mich irgendwann im November-Dezember und Februa-März dorthin wos warm ist und Sonne hat.
Werd auch schneller braun als viele andrere und kann mich relativ lange in der Sonne aufhalten. Sonnencreme verwend ich auch in Ägypten nicht. Trotzdem hatte ich einen D-Mangel bei Diagnose, wie vermutlich die Mehrheit hier. Den Breitengradeffekt finde ich bei MS auch nicht ohne.
Und... Ich war lange Zeit untergewichtig oder an der Grenze zum Untergewicht. Nun hab ich endlich zugenommen, obwohl tw hochdosiert Vit D. Das kann natürlich auch an anderen Behandlungsaspekten liegen.

Was ich bei MS sehr schwierig finde ist das so viele Aspekte berücksichtigt werden müssen und keiner eine Ahnung hat warum die Krankheit existiert. Mein Arzt hat Vit. D nicht für sonderlich relevant gehalten. Beide Neurologen hielten es für sehr wichtig. Dieses Nicht-Wissen/ Nur-Vermuten zieht sich durch alle Bereiche, z.B. Ernährung. Daraus ergeben sich 1000 verschiedene Behandlungsansätze. Der Betroffene sitzt da und hat keine Ahnung welche Ansätze er verfolgen soll. Für jedes Pro gibts drei Kontras und umgekehrt :mrgreen:
rico31
 

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