vitamin d

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Re: vitamin d

Beitragvon Asbu » 04. Aug. 2017, 08:10

Ich seh auch ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und MS, aber ich finde auch man sollte sich nicht zusehe "nur" darauf stürzen.
Auch Vitamin D ist nicht das Wundermittel, dass wir uns erhoffen - leider...
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Re: vitamin d

Beitragvon Nicki » 02. Aug. 2017, 12:03

Vitamin D

soweit mir bekannt ist liegt der Soll-Wert von Vit D zwischen 50 und 150 nmol/l

einfacher Weg zur Entscheidung, ob man es substituiren soll: Blutwert messen. :)

ich hatte zum Zeitpunkt der MS Diagnose vor zwei Jahren 29 nmol/l. Inzwischen bin ich auf 88.

Werde weiterhin Vit D Tropfen nehmen. (Wird übrigens auch für breite Bevölkerung ohne MS empfohlen in "pharmazeutischen Kreisen" gemäss aktueller Fachinfo. Da Vit D fast nichts kostet, halte ich verborgene Interessen durch die Industrie in diesem Fall für unwahrscheinlich).

Lg, Nicki
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Re: vitamin d

Beitragvon rico31 » 29. Jul. 2017, 09:03

Finde Deinen Beitrag sehr interessant...

Vor allem den Punkt Vid D nicht = Sonnenlicht... denn dieser macht uns auf etwas Aufmerksam. Nicht einfach was reinschütten, sondern zurück zur Natur.
Doch wer den ganzen Tag in geschlossenen Räumen sitzt, der hat zu wenig Sonnenlicht.

Ich denk die Sonne ist wichtig. Ich bin im Sommer jeweils in der Schweiz und verzieh mich irgendwann im November-Dezember und Februa-März dorthin wos warm ist und Sonne hat.
Werd auch schneller braun als viele andrere und kann mich relativ lange in der Sonne aufhalten. Sonnencreme verwend ich auch in Ägypten nicht. Trotzdem hatte ich einen D-Mangel bei Diagnose, wie vermutlich die Mehrheit hier. Den Breitengradeffekt finde ich bei MS auch nicht ohne.
Und... Ich war lange Zeit untergewichtig oder an der Grenze zum Untergewicht. Nun hab ich endlich zugenommen, obwohl tw hochdosiert Vit D. Das kann natürlich auch an anderen Behandlungsaspekten liegen.

Was ich bei MS sehr schwierig finde ist das so viele Aspekte berücksichtigt werden müssen und keiner eine Ahnung hat warum die Krankheit existiert. Mein Arzt hat Vit. D nicht für sonderlich relevant gehalten. Beide Neurologen hielten es für sehr wichtig. Dieses Nicht-Wissen/ Nur-Vermuten zieht sich durch alle Bereiche, z.B. Ernährung. Daraus ergeben sich 1000 verschiedene Behandlungsansätze. Der Betroffene sitzt da und hat keine Ahnung welche Ansätze er verfolgen soll. Für jedes Pro gibts drei Kontras und umgekehrt :mrgreen:
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Re: vitamin d

Beitragvon Asbu » 12. Jul. 2017, 12:18

Zitat:
"Vitamin D soll als Allheilmittel bei Depressionen, Krebs und Multiple Sklerose helfen. Doch Studien zeigen, dass die Wunderwaffe vielleicht doch keine Wunder bringt.

Warum eigentlich schlucken immer mehr Menschen das sogenannte "Sonnenvitamin" – auch Vitamin D genannt? Müssen wir die Sonne neuerdings mit Löffeln essen, weil sie sich klammheimlich des Nächtens vom Acker gemacht hat? Inzwischen hat sich der Trend – so die New York Times - zu einer "Religion" von globalem Ausmaß gemausert. Andere nennen es eine Pandemie – eine Seuche wie der Ausbruch der Pest. In aller Welt, auch in den sonnenverwöhnten Tropen, wird Vitamin D – teilweise hochdosiert - vertilgt. Doch woran glauben diese Menschen? Bestimmt nicht an den Sonnengott des Alten Ägyptens.

Allzweckwaffe gegen Mangelerscheinungen

Wenn es darum geht, die Quelle eigenwilliger Gesundheitstrends aufzuspüren, lohnt ein Blick ins Internet. Eine Flut professionell gestalteter Websites beklagt einen allgemeinen Mangel – mit subtilen bis schlimmen Folgen. Die Anzeichen decken sich mit der üblichen Werbeprosa für Nahrungsergänzungen: Müdigkeit, Muskelschwäche, Depressionen, Krebs, Herzinfarkt, Rheuma, Diabetes, Osteoporose. Ja selbst Schizophrenie oder Multiple Sklerose sowie fast alle weiteren bekannten Krankheiten zählen zum Formenkreis des D-Mangels.

Dabei hat Vitamin D im Körper vor allem eine Funktion: Es reguliert die Aufnahme von Phosphat und Calcium und damit die Festigkeit des Knochens. Eine Überdosis ist dabei so unerwünscht wie ein Mangel. Aber ein Mangel ist bei uns sehr selten. Lichtmangel ist häufiger – aber Tageslicht hat noch viele weitere Wirkungen auf den Stoffwechsel als Vitamin D – deshalb kann man ein Zuwenig an Tageslicht nur in seltenen Fällen durch Pillen kompensieren.

Bis dato galten Werte von 10 bis 20 Nanogramm Vitamin D pro mL Blut als "normal". Doch nun, so behauptet die einschlägige Gesundheitspresse, reichen die 20 Nanogramm "bei Weitem nicht aus, um später das Risiko für Krebs oder Herzkreislauf-Krankheiten zu verringern". Optimal seien 50 bis 75 Nanogramm. So kann auch Urlaubern, die braungebrannt aus dem Süden nach Hause zurückkehren, die Diagnose "Vitaminmangel" drohen.

Fragt man die Verkäufer, wie sie auf ihre exorbitanten Empfehlungen kommen, heißt es vielsagend, heute würden eben viel höhere Werte empfohlen, denn je mehr davon durch den Körper ströme, desto besser. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass es sich nicht um ein Vitamin, sondern in Wirklichkeit um ein Hormon handelt, so wie das Östrogen in der Pille oder das Cortison.

Nutzen zweifelhaft

Nun zeigen sauber geplante Studien – also doppelblind, placebokontrolliert und mit klinisch relevanten Endpunkten - seit Jahren keinen Nettonutzen durch Einnahme von Vitamin D. Die jüngste Untersuchung dieser Art, erschienen im April in einem führenden Kardiologen-Journal ergab bei über 5.000 Teilnehmern keine vorbeugende Wirkung vor Herzinfarkt – auch nicht in Verbindung mit Calcium. Eine weitere Studie vom März 2017 mit über 2.000 älteren Damen erbrachte auch nach vier Jahren keinen Schutz vor Krebs. Doch dem Geschäft wird das keinen Abbruch tun.

Eine lukrative Nebenwirkung einer stark überhöhten Zufuhr ist nämlich Appetitlosigkeit. Damit eröffnen sich schier unbegrenzte Absatzmöglichkeiten. Vitaminmangel als Ursache von Hüftgold? Was für eine entlastende Erklärung für gedemütigte Moppelchen! Einer der vielen vermeintlich rettenden Strohhalme, die im Internet nur darauf warten, kostenpflichtig ergriffen zu werden. Welches Ausmaß dieser Hormonmissbrauch inzwischen erreicht hat, lässt sich an den Google-Treffern ablesen: bei "Vitamin D" und "Abnehmen" sind’s über 400.000. Doch mit physiologischen, also unbedenklichen Dosierungen ist da nichts zu wollen.

Wer die Verzweiflung vieler Menschen kennt, die mit allen verfügbaren Mitteln sich ihrer Fettpölsterchen entledigen wollen, ahnt natürlich, dass bei ausbleibendem Erfolg schnell mal die Dosis erhöht wird. Appetitverlust ist übrigens ein typisches Merkmal vieler Vergiftungen. Vermutlich könnte man mit dem Versprechen eines Schlankheitselixiers sogar Rattengift verkaufen. Übrigens: Hochdosiert wird Vitamin D tatsächlich zur Rattenbekämpfung eingesetzt. Mahlzeit!"

Quelle:
http://www.deutschlandfunkkultur.de/vit ... _id=384846


Ich hab auch Vitamin D Mangel und ergänze durch Oeltropfen. Jedoch erwarte ich davon keine Wunder und lasse es regelmässig überwachen (Kontrollieren)...
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Re: vitamin d

Beitragvon rico31 » 11. Jul. 2017, 18:21

Hallo Maurex

Hatte schon verschiedene Präparate... Sowohl in Alkohol oder Öl wie auch niedriger und höher dosiert. Tendiere aber auch eher zu höher dosierten weil man sonst ne Flasche trinken muss...

Meine Ärztin sagt, dass die Meinung bei der Menge sehr weit auseinander geht. Manche sagen 10 oder 50'000 Einheiten pro Tag, andere sagen soll viel niedriger dosiert sein oder dass es evtl auch mal nicht so gut sein könnte. Kurz, man ist sich anscheinend nicht einig...
Fakt ist, es kann in wirklich extrem hohen Dosierungen eingenommen werden sofern es Stufe 3 ist... und Menschen mit hohen Werten (Z.B Bademeister irgendwo wos Sonne hat) sind in der Regel eher gut unterwegs verglichen mit denen die Mangelerscheinungen haben....

Ich bevorzuge in erster Linie die Natur, also Sonnenlicht...
Trotzdem nehm ich die Tropfen... allerdings hab ich wirklich kein Konzept...

Ich hab mal mit einer Heilpraktikerin gesprochen (privat, nicht als Patient) die hat mit von Vit D3, Vit K2 und Magnesium erzählt...
Wenn ich Deinen Beitrag mit Rohstoffreinheit und Bioverfügbarkeit lese, dann hab ich das Gefühl Du verstehst was davon.

Magst Du mir das erklären?
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Re: vitamin d

Beitragvon Maurex » 27. Jun. 2017, 18:47

Ich empfehle: Die Hochdosierte und die Hochwertigem Produkte

1.Der zweifache SIEGER bei vergleich.org 2017: Vitamin D3 1000 I.E - 25 µg. Pflanzlich und flüssig in hochwertigem MCT Öl aus Kokos. Vitamin D3 (Cholecalciferol) mit 1350 Tropfen (50ml). Vitamin D mit sehr hoher Bioverfügbarkeit. Hochdosiert, vegan und hergestellt in Deutschland

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Re: vitamin d

Beitragvon rico31 » 26. Jun. 2017, 12:50

Ja ;)

Ich denke Vitamin D Mangel ist einer der Faktoren die MS begünstigen. Das Buch -Superhormon Vitamin D- kann ich sehr empfehlen

Das mit Vit D habe ich in meinem ersten Beitrag hier breits erwähnt, halte es aber nicht für die Einzige Ursache. In der Signatur befindet sich ein Link, falls Du Dich damit auseinandersetzen willst.
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vitamin d

Beitragvon wuschy » 11. Jun. 2017, 11:02

frage, habt ihr das auch schon gehört/gelesen wegen dem Vitamin d3?
finde ich sehr interessant;

http://www.vitamind.net/multiple-sklerose-ms/

gruss wuschy
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