Forschung

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Re: Forschung

Beitragvon Flöckli_11 » 14. Jun. 2017, 16:48

Hallo Daniela

Wenn ich den Beitrag von Puls richtig verstanden habe, hat die Krankenkasse im Zürcher Fall ihren Kostenanteil übernommen. Das Problem besteht darin, dass bei stationären Behandlungen die Krankenkasse 45% und der Kanton 55% der Kosten übernimmt. Der Kanton hat nun aber die Kosten nicht übernommen, weil die Behandlung für MS Betroffene wegen fehlenden Studien noch nicht offiziell zugelassen ist. Daher blieb das Spital auf 55% der angefallenen Kosten sitzen und möchte die Behandlung deswegen nicht mehr durchführen.

Es wäre vielleicht eine Überlegung wert, ob man die Behandlung doch in der Schweiz durchführen könnte, wenn die Krankenkasse ihren Anteil übernimmt und der Betroffene selbst die restlichen 55%. Dazu müssten natürlich die Krankenkasse und das Spital mitspielen und man müsste wahrscheinlich eine separate Vereinbarung treffen.

Viele Grüsse
Flöckli_11
 
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zusammenhang Vitamin D3 und Rauchen

Beitragvon Korus » 10. Mär. 2017, 11:22

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Re: Forschung

Beitragvon Korus » 08. Mär. 2017, 12:18

Hallo
Ich verfolge persönlich die Studienphasen von Cyxone mit dem Zyklotid. Cyxone ist ein Gemeinschaftsprojekt der Uni Wien und Uni Freiburg.
Patente wurden weltweit bereits angemeldet. Bei Laborversuchen an Mäusen erzielten Zyklotidspritzen nach einmaliger Gabe eine deutliche Reduktion der Beschwerden. Die Studiephasen laufen demnächst an.
Sollte das Medikament wirklich wirken, können sämtliche Basistherapie Medikamente verschrottet werden.
Korus
 
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Re: Forschung

Beitragvon Heiri » 06. Mär. 2017, 12:34

Hallo Remi, gute Arbeit. Nicht gefunden hab ich folgenden Blog:

http://multiple-sclerosis-research.blogspot.com/

Sehr, sehr wichtig. Täglich werden neue Studien vorgestellt und bewertet.

Kleiner Hinweis zur Gestaltung deiner Seite. Ich habe grosse Mühe, weisse Schrift vor dunklem Hintergrund zu lesen. Es blendet mich fast, als ob ich kurz direkt in die Sonne geschaut hätte. Ich weiss naürlich nicht, ob es anderen auch so geht.

Zu HSCT ist meine Meinung: Wenn man eine aggressive MS hat, sollte man versuchen, das Geld dafür zusammenzukratzen. Die Wirksamkeit ist sehr hoch, und die Mortalität mittlerweile bei 0,5 Prozent. In Schweden ist sogar bei 0%. Es gibt dazu eine Doktorarbeit aus Schweden, die im Netz zu finden ist. Ich persönlich würde es nicht in Moskau machen lassen, es gibt da andere Optionen. Wichtig wär's, wenn die MSG und Patienten sich für die Therapieoption einsetzten, damit da mal was geht. Von der MSG ist diesbezüglich wahrscheinlich nicht viel kommen, weil die Bindung an die Pharma immens ist. Das erklärt meines Erachtens auch die Aussagen von Kappos im SF-Bericht.

Herzlich
Henri
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Re: Forschung

Beitragvon kojak » 03. Mär. 2017, 11:26

Bis jetzt ist die Therapie in der Schweiz noch nicht zugelassen so weit ich weiss. Ich glaube kaum das die KK die Kosten in Russland übernimmt.
Ich mache selber seit ca.6 Jahren keine BS Therapie mehr. Mache aber kein Reiki wie Malaika oder etwas ähnliches. Ich schaue einfach auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung und habe Schwein zu 95% von meinem Speisezettel gestrichen.
Mir geht es soweit gut . Ich könnte noch zu 50% arbeiten, bin aber zu 30% arbeitslos seit bald 2 Jahren. Ist verflixt schwierig etwas zu finden.Ich habe zu 30% auf einem Eier und Obstbetrieb bei den Hühnern gearbeite. Da wurde mir aber leider mangels Arbeit gekündigt. Jetzt habe ich nur noch Frühzustellung Zeitungen. Meistens meine Tour und während den Ferien auch 2, dann fange ich schon um 4.00 anstatt um 5.00 Uhr an.
Gehe mit meinem Appenzeller auch jeden Tag eine gute Stunde laufen plus die mehrere kleine Versäuberungsrunden. Ich habe mit ihm auch Para-Agiliy gemacht. Da habe ich aber nach seiner Kreuzbandzerrung aufgehört, weil mir das Risikozugross war, das es beim Nächsen mal nicht nur bei einer Zerrung bleibt, sondern einen Riss gibt.
Gruss Kojak
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Re: Forschung

Beitragvon Daniela » 03. Mär. 2017, 09:36

Hallo Kojak

So wie ich aus der Sendung Puls verstanden habe, sind die Voraussetzungen im USZ für diese Art von Therapie gegeben.
Die Krankenkassen müssten die Kosten für die Behandlung hier in der Schweiz übernehmen.
Bei einer Leukemie Erkrankung machen sie das so wie so.

Es kann für die KK günstiger werden, eine einmalige Stammzellen Transplantation zu bezahlen, als jahrelang die teueren MS Medikamente, deren Wirkungen nicht optimal sind - von den Nebenwirkungen reden wir gar nicht mehr...

Ich bin nicht so optimistisch wie Remi, dass es bald deutlich bessere Medikamente auf den Markt kommen.
Persönlich glaube ich sogar, dass die meisten Forschunglinien sich in eine Sackgasse manövrieren - anstatt Grundlagenforschung ist man verführt, schnell verschiedene sehr teuere *-mab Medikamente zu entwickeln. Der Gewinn lockt natürlich!

Liebe Grüsse
Daniela
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Re: Forschung

Beitragvon kojak » 02. Mär. 2017, 19:25

Daniela, das wird doch auch noch eine Kostenfrage sein. Ich glaube kaum das unsere Krankenkasse diese Theapie in Russland bezahlt.
Als selbst wenn ich es machen würde, fehlt mir das nötige Kleingeld.
Gruss Kojak
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Re: Forschung

Beitragvon Daniela » 02. Mär. 2017, 13:23

Hallo remi

Vielen Dank für die schöne Zusammenstellung!

Ich hätte eine sehr persönliche Frage an dich - du kannst mir antworten oder nicht oder per PN, wie du möchtest.

Die Frage lautet: 'Hast du dir überlegt, für dich persönlich die viel besagte Stammzellen Therapie (Siehe Sendung Puls vom 21.2.2017) zu machen?' Deine Überlegungen interessieren mich sehr, da ich dein Wissen über MS sehr schätze.

Liebe Grüsse
Daniela
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Forschung

Beitragvon remi » 28. Feb. 2017, 16:14

Weltweit gibt es ungefähr 1500 Forschungsstellen für multiple Sklerose. Ich denke, es gibt noch viele mehr die weniger bekannt sind. Einige findet ihr auf meiner Webseitehttp://www.ms-infoportal.ch/akademie-der-neurologie/aan-amerikanische-akademie-der-neurologie/ Unter Forschungsstellen. Aus diesen ungefähr zehn Stellen findet ihr spielend die nächsten 1000 Forschungsstellen. Es bringt Euch nicht viel die einzelnen Stellen genau zu verfolgen. Besser finde ich es sich immer wieder schlau zu machen an der AAN amerikanischen Akademie der Neurologie. Diese ist meiner Meinung nach ein wenig das Sammelbecken der meisten Informationen aus den Forschungszentren und denn Forschungsresultaten. Ich bin so ziemlich überal dabei. Dies auch aus dem Grunde dass ich ziemlich Geil bin auf Forschungsresultate. Das betrifft aber nicht nur die Medizin bei mir sondern allgemeinen alles was wird auf der Welt geforscht wird.
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