Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon rico31 » 13. Dez. 2017, 12:10

Hiho...

Naja... ist alles ne Frage der Perspektive... Vor einem Jahr suchte ich hier Informationen und war sehr verunsichert... Ich hatte die Diagnose neu, war angespannt, hatte auch Angst vor diesem unberechenbaren Unheil etc...

Als ich festgestellt habe, dass es schon mindestenst10 Jahre besteht, merkte ich wie die Krankheit bei mir so funktioniert... Ich hatte die letzten 10 Jahre keine Angst weil ich nicht gewusst hab das ichs hab... Jetzt weiss ichs, und das ist letztendlich entspannender als immer wieder diffuse Symptome die keiner einordnen kann...
Was ich aus verschiedenen Quellen las ergänzte mein Wissen und ergab für mich Sinn... Dies ermutigte mich zur Behandlung die ich heute habe und stimmt mich optimistisch.

Für mich ist es einfach (m)ein Weg... Die Krankheit "hilft" mir, es besser zu machen...
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon Walkin » 12. Dez. 2017, 17:39

Hättest du dir vor einem Jahr gedacht, dass wir jemals so entspannt und furchtlos darüber diskiutieren können
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon Walkin » 12. Dez. 2017, 17:38

Hättest du dir vor einem Jahr gedacht, dass wir jemals so entspannt und furchtlos darüber diskiutieren könnenß
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon Walkin » 12. Dez. 2017, 17:28

Ich tat es weil ich es konnte.
Aber das war offenbar ein Trugschluss. Daher muss ich jetzt umlernen.
Wenn meine Seele mir auf diesem Wege was sagen will, kann ich nicht mehr anderst.
Ist aber nicht schlimm, ist wunderbar.
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon rico31 » 12. Dez. 2017, 16:58

Manchmal frage ich mich, warum wir uns so antreiben... Ich finde das Phänomen sehr verdächtig... Immer am Limit...

Ich betrachte es mittlerweile so:
Ich (wir?) habe ein Ziel im Kopf, egal was es ist... Zuerst, "muss" ich dieses Ziel erreichen... erst danach gönne ich mir eine Pause...

Du fährst zum Ziel... Athen... 21 Stunden... ohne Pause... ohne auf Deinen Körper zu hören... für wen tust Du das?
Für wen habe ich mit 100% Antellung 180-200 Stellenprozent abgedeckt...
Das macht doch keine Freude... weder so ein Job, noch so eine Fahrt... "Man" hält einfach durch... weil man sich zu wenig Wertschätzt vielleicht? Die Sache kommt vor den eigenen Bedürfnissen?
Wie gesagt, ich glaube es gibt Ähnlichkeiten in der MS Psyche...

Wenn der Weg zum Ziel wird, dann bist Du immer am richtigen Ort, und "musst" gar nichts... Dann hörst Du die Signale deutlich... Dann fährst Du, machst Pause... so wie Du willst... Wenn da nur nicht diese Stimme im Kopf wäre die einen Antreibt...

Walkin hat geschrieben: Und über 10 Monate mit meiner Symptomatik zu kämfen und alles zu versuchen damit es
besser wird, war im Prinzip auch wieder geenau so eine Maratonleistung, welche ich mir ja eigentlich
abgewöhnen wollte. - Erwischt:-)


Vielleicht ist es das Paradoxe daran... Der Kampf, gegen den Kampf... Aufhören zu Kämpfen... ich lerne es gerade, weil ich immer mehr merke wie sinnlos es ist...
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon Walkin » 12. Dez. 2017, 13:09

Eigentlich nichts Besonderes, manchmal dies und manchmal das. Aber wenn ich daran denke
was möpglicherweise nicht gut für mich gewesen sein könnte dann kommen mir all die vielen
Situationen in den Sinn in denen ich gewaltig über die Stränge schlug. ZB. eine Fahrt nonstopp
nach Athen über den Landweg. ich fuhr in 21 Std. 2000 km ohne eine Rast einzulegen.
Situationen die einen das Letzte an Durchhaltevermögen abverlangten, Solche gab es zu Hauf und ich habe mir geschworen
das ich es nie wieder dazu kommen lasse und ich glaube ich halte mich ganz gut darin.
Das Durchhaltenwollen hatte einfach einen zu hohen Preis.

Und über 10 Monate mit meiner Symptomatik zu kämfen und alles zu versuchen damit es
besser wird, war im Prinzip auch wieder geenau so eine Maratonleistung, welche ich mir ja eigentlich
abgewöhnen wollte. - Erwischt:-)
Darum will ich jetzt sogar die Arbeit an der MS ruhiger angehen. Sie nicht mehr als Arbeit, sondern als
Gelegenheit betrachten, so lange wie es eben dauern mag, jetzt einmal ganz besonders lieb zu mir selbst zu sein, mich
wahrzunehmen.
Ob ich dann eine Verbesserung feststellen kann, in einem Monat oder in einem Jahr, oder gar nicht, was soll`s
ich hab viel gelernt!
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon rico31 » 11. Dez. 2017, 16:58

Was machst Du um diese Zeit so?
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon Walkin » 10. Dez. 2017, 11:22

Da bin ich voll und ganz bei Dir rico.
Wir haben es hier mit einem Gespenst zu tun das die ganze Welt erschreckt. Aber wir scheinen nicht mehr sonderlich
erschreckt zu sein!! Vielleicht bringen wir so den anderen so etwas Licht ins Dunkel? Wer weiss.

Das gesund sein wollen hat aber bei mir nicht nur mit den Gedanken zu tun. Selbstverständlich fühle ich auch dabei.
Ich fühle wie es sich anfühlen wird wieder vollständig hergestellt zu sein, ich fühle die Freude die ich empfinden werde,
wenn dies passiert, und dass es passiert. Der Film Forrest Gump zB. zeigt dies auf eindrückliche Weise. Der Junge konnte nur
mit Schienen an den Beinen und Krücken leidlich gehen, dann wurde er verfolgt, und fing an etwas schneller zu hatschen, dann sagte seine
Freundin "Forrest renn" und er bergann zu rennen, immer länger und immer schneller, - und er rannte um die halbe Welt....
Vielleicht sollten wir mehr solche Filme schauen?
Es ist dieser Moment, den es gilt ganz stark zu fühlen.
Und all jene die sich von solchen Momenten innerlich ganz tief berührt fühlen, die haben mit Sicherheit schon einmal das erlebt,
was man auch Wunder nennt, nur vergessen.
Ja, auch mit Moshe Feldenkrais kann man arbeiten, dieser Mann hat ganz Unglaubliches zustande gebracht. Es gibt unzählige seiner Übungen im Netz zu finden, die
Übungen lassen sich ganz einfach auf einem Hocker machen.

Hitze: das Seltsame ist das sie bei mir regelmässig zwischen 17 Uhr und 20 Uhr kommt. Ich habe deshalb auch schon daran gedacht, dass es sich um ein Geschehen handeln könnte
das mit einem Meridian zusemmen hängt.(bei mir Niere/Blase) Vielleicht wär eine Akupunktur Behandlung nicht schlecht, muss mal schauen.
Jedenfalls die Symptomatik die ich habe dass es jeden Tag einmal schlechter wird aber nach zwei, drei Stunden alles wie weggeblasen ist, spricht sehr dafür
das es um einen bestimmten Meridian geht, und irgendwie Flüssigkeits betont sein muss.
Trotzdem, es wird besser. Geht halt nur langsam, darum kann ich noch immer nicht mit Sicherheit sagen das es besser geworden ist. Das Einzige wessen ich
mir absolut sicher sein kann, ist das noch kein Tag gleich war wie der andere.
Walkin
 
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon rico31 » 09. Dez. 2017, 17:59

Walkin hat geschrieben:Genau darauf wollte ich hinaus rico.
Aber das ist dann auch der Punkt wo sich die Wege trennen. Die einen halten nur das für Real was sie sehen und anfassen können
und für die anderen haben auch andere Dinge, wie Seele, Psyche, Wunsch usw. eine gewisse Realität.


Ich denke der Mensch hat in den letzten ca 5000 Jahren den bezug zur geistigen Welt mehrheitlich verloren. Dies, ob Du es glauben willst oder nicht, wurde von früheren Kulturen so vorhergesagt und trifft so ja auch zu. Ich bin mit einem eher materialistischen Weltbild aufgewachsen, obwohl ich (pseudo)christlich erzogen wurde. Aus der Kirche bin ich schon kurz nach 20 ausgetreten, jedoch nicht ohne an etwas zu glauben. Ich habe mich ca seit 16 Jahren, also gut der hälfte meines Lebens mit dem Glauben beschäftigt. Glaube, Irrglaube, kein Glaube... jeder Mensch glaubt irgendwas... doch was glauben wir wirklich?
Schau die Welt an... sie ist ein Spiegel. Ich selbst habe lange das Negative (Unheilvolle) gesehn,(gefühlt) überall... doch genau dieses Negative (Unheil) hab ich zuvor bereits unbewusst in mich aufgenommen, weil ich es erfahren oder einfach mitbekommen habe. Und dann habe ich versucht es zu bekämpfen. Überall, nur nicht in mir. Es ist so, als wollte man die Dunkelheit bekämpfen... das funktioniert aber nur, wenn man Licht macht. Und mach man Licht, so verschwindet die Dunkelheit sofort. Die Frage ist, ob wir die Dunkelheit erkennen können?

Walkin hat geschrieben:Für mich war schon ganz am Anfang eines völlig klar: Das Wichtigste für das Gesund werden ist das ich selbst auch gesund sein will, leben will.
Darum sage ich mir immer wieder, ich bin gesund, ich will gesund sein, ich will leben.


Wenn nun die Gedanken, als geistige Kräfte (Schwingungen) Realität erschaffen (was Emoto ja SIchtbar gemacht hat), dann ist Deine Formulierung deutlich positiver als z.B. "ich will nicht Krank sein", "hoffentlich werd ich Gesund", "die Zukunft ist ungewiss" oder "mein Leben endet im Rollstuhl"...

Doch der Gedanke ist nur die eine Komponente... Es gibt auch ein Gefühl (Schwingung) dazu...
Ich arbeite ja mit Energie... Atlaslogie, Reiki und sehe dies nicht als eine stupide universelle Energie die einfach da ist weil sie es ist, sondern als göttlich, da sie intelligenter ist, als alles was ich kenne. Sie kann einen in neue, transzendente Bewusstseinsdimensionen führen.
Ich hätte Bruno Gröning sehr gerne gekannt. Wenn Du Die Berichte von all den geheilten hörst, dann merkst Du welche Kraft sie erfahren haben. Und sehr viele waren zuvor sehr skeptisch. Das göttliche ist nicht ein abstraktes Irgendwas, sondern durchdringt alles. Doch wir können uns davon (vom Licht) trennen und in den "Schatten fallen". Gröning muss eine ungeheuer starke Verbindung dazu gehabt haben.

Ich bekam als kleines Kind die Diagnose Neurodermitis, gefolgt von dem Wort Unheilbar... von den "Göttern in Weiss"... meine Eltern akzeptierten dies, und ich logischerweise auch.
Warum schreibe ich das?

Um deutlich zu machen, wie sich ein Glaube, sehr tief in einem Menschen festbeissen und innerlich zerfressen kann. Wenn Du mich heute fragen würdest was ich glaube. So glaube ich gedanklich, dass jede Krankheit heilbar ist. Trotzdem fühle ich mich seit Kindheit als Krank. Und wie würde nun der Wasserkristall bei Emoto aussehen?

Daher arbeite ich eben nicht nur auf der Gedankenebene, sondern auf der Gefühlsebene.
Dort Gibt es die fühlbare Verbundenheit Symbolisch, sym– „zusammen“ und griech. ballein „werfen“ Liebe, Vertrauen, Sicherheit, Harmonie etc.
und die Trennung (Diabolisch, dia „auseinander“ und griech. ballein „werfen, setzen, stellen, legen“) Angst, Misstrauen, Zweifel, Disharmonie etc.

Die Schulmedizin macht dem Betroffenen Angst... Sie trennt jeden, der sich dessen nicht bewusst ist, von seinem gottgegebenen Urvertauen. Sogar als dumm wurde ich bezeichnet als ich die Behandlung ablehnte. Die neurologin machte mir derart Druck und Angt mit "Ungewissheit", mit "Unheilbar", dass es mich extreme Überwindung kostete zur Behandlung nein zu sagen... Heute bin ich froh es durchgehalten zu haben. Ich habe Vertrauen, dass es gut kommt. Doch ich weiss auch, dass es ein ordentlicher Weg für mich ist.

Walkin hat geschrieben: Dies hat bei mir ganz gut funktioniert da ich bisher vor schlimmeren Lähmungen die sich nicht wieder verbessern, verschohnt geblieben bin obwohl ich
jeden Tag mindestens einmal eine wahnsinns Hitze im Kopf spüre die darauf hindeutet das grad wieder eine Entzündung in meinem Kopf abgeht.
( Darüber konnte ich leider noch nirgends was finden, - wäre auch interessant sich mal darüber auszutauschen, oder geht es nur mir so?
Als primär progredienter Patient könnte es nach über 300 Verschlimmerungen/Verbesserungen auch ganz anders aussehen bei mir. So habe ich die Angst vor MS, die Angst vor Schüben, verloren und glaube ich bin einfach mitten in einem Prozess, dessen Ausgang noch ungewiss ist der aber im Wesentlichen von mir abhängt.
Ich nehme jeden Tag so wie er kommt und glaube fest, das die Zeit für mich arbeitet.


Wenn Du jeden Tag ne Hitze im Kopf hast, dann achte Dich darauf wann und finde heraus warum... Das ist das Entscheidende...
Es muss nicht eine (neue)Entzündung sein. Es kann sein, dass ein Herd einfach immer wieder aufflackert, bzw gar nicht richtig zur Ruhe kommt.
Ich kenn sowas im Bereich hinter/oberhalb der Augen. Und ich hab das 1. nur bei Arbeit und 2. nur wenn ich erschöpft bin und mich weiterhin "zwinge" weiterzumachen... Dann schwindet auch Konzentration, Merkfähigkeit etc. etc. und dann sag ich, stop, ich mach Pause... Kann die Bude abfackeln, interessiert mich dann nicht.

Aufflackern der Schübe zeigt, dass etwas immer wieder Anschlägt. Es ist zwar keine neuer Schub (weniger schlimm), trotzdem zeigt es, dass irgendwas nicht okay ist.

Die Schübe an sich sind auch nicht das Schlimme, obwohl sie sicherlich zeigen das was nicht stimmt. Der Schub ist in erster Linie eine akute Entzündung. Dabei gehen ja Ummantelungen der Nerven kaputt, also die Myelinschicht. Die Nerven bleiben mehrheitlich erhalten, aber die Reizleitung funktioniert nicht mehr so gut, was wir auf unterschiedliche Weise zu spüren bekommen. Je nach dem können wir auch starke Einschränkungen dadurch haben. Die Anzahl der Schübe, die Anzahl der Entzündungsherde, all das ist nicht so relevant für das Ausmass an Behinderung, denn solange die Gliazellen nicht zerstört werden, können sie Nervenfasern wieder mit Myelin einkleiden. Trotzdem gibt es Beeinträchtigungen. Darum bedeuten viele Schübe und viele Herde aber nicht zwingend viel Behinderung. Das Hirn kann im MRI prinzipiell "leuchten" wie der Sternenhimmel, und trotzdem kanns Dir gut gehen. Der Grad der Behinderung hängt nicht von den Herden ab, das ist erwiesen.

Nun gibt es aber auch die Gegebenheit, dass die Gliazellen verkümmern... und das ist dann ne Stufe heftiger weil dann keine Remyelinisierung mehr stattfindet. Somit werden die Symptome Schlimmer und die Behinderung nimmt zu. Die ungeschützten Nervenzellen können die Reize nicht mehr sinnvoll weiterleiten und können im nächsten Abbauschritt Schritt selbst zerstört werden.
Wäre das bei meiner halbseitigen Lähmung passiert, so wäre ich heute gelähmt. Daher reicht ein einzelner Entzündungsherd an der falschen Stelle für eine heftige Behinderung. Es muss aber nicht durch einen Schub sein. Dieser Prozess kann auch schleichend sein. Ein guter Freund von mir, der hatte (k)einen einzigen Schub. Sein Zustand hat sich stets verschlechtert. Heute sitzt er im Rollstuhl... Also was soll der Müll, mit Schübe verhindern wollen? Das ist bei weitem nicht der wichtigste Teil der Behandlung!

Und wenns Dich so schlimm erwischt, dann musst Du (durch Neuroplastizität) die neue neuronale Verbindung herstellen (Sonja Wierk). Ne andere Möglichkeit ist mir da nicht bekannt. Und als Tip... Neuroplastizität funktioniert auch, wenn man nicht völlig zerstört ist.

Trotzdem ist die Ursache für all das immer die Entzündung welche im Körper arbeitet. Also das Immunsystem, welches versucht gegen die Belastung anzukämpfen...
Wenn Du die Entzündungen gänzlich verhinderst kommts gut. Die nächste Frage ist, wie?
Die Antwort ist nicht, durch MS-Medikamente, denn mein Freund hat Medikamente genommen und sitzt trotzdem im Rollstuhl. Gar nichts haben die Medis gebracht...
Sven Böttcher nimmt keine und fährt nicht Rollstuhl...
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon Walkin » 08. Dez. 2017, 11:21

Genau darauf wollte ich hinaus rico.
Aber das ist dann auch der Punkt wo sich die Wege trennen. Die einen halten nur das für Real was sie sehen und anfassen können
und für die anderen haben auch andere Dinge, wie Seele, Psyche, Wunsch usw. eine gewisse Realität.
Für mich war schon ganz am Anfang eines völlig klar: Das Wichtigste für das Gesund werden ist das ich selbst auch gesund sein will, leben will.
Darum sage ich mir immer wieder, ich bin gesund, ich will gesund sein, ich will leben.
Dies hat bei mir ganz gut funktioniert da ich bisher vor schlimmeren Lähmungen die sich nicht wieder verbessern, verschohnt geblieben bin obwohl ich
jeden Tag mindestens einmal eine wahnsinns Hitze im Kopf spüre die darauf hindeutet das grad wieder eine Entzündung in meinem Kopf abgeht.
( Darüber konnte ich leider noch nirgends was finden, - wäre auch interessant sich mal darüber auszutauschen, oder geht es nur mir so?
Als primär progredienter Patient könnte es nach über 300 Verschlimmerungen/Verbesserungen auch ganz anders aussehen bei mir. So habe ich die Angst vor MS, die Angst vor Schüben, verloren und glaube ich bin einfach mitten in einem Prozess, dessen Ausgang noch ungewiss ist der aber im Wesentlichen von mir abhängt.
Ich nehme jeden Tag so wie er kommt und glaube fest, das die Zeit für mich arbeitet.
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon rico31 » 03. Dez. 2017, 18:19

Emoto kenn ich, ja. Da der Mensch aus viel Wasser besteht, sollte seine Lehre ernst genommen werden...

Aber nicht nur das äusserliche und sichtbare finde ich wichtig... Welcher Geist belebt, oder zerstört Deine innere Struktur... Diese Frage halte ich für relevant.

Rezitieren wir innerlich das Mantra Heilbar oder Unheilbar immer wieder?
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon Walkin » 03. Dez. 2017, 16:13

Ich möchte dem jetzt noch eins obendrauf setzen:

Ich habe mir eine Sprühflasche zurechtgelegt und sie mit einem Etikett versehen, darauf schreibe ich:
Remyelinisierungsflüssigkeit
dann habe ich mir ein Glas genommen und es mit Wasser befüllt. Dieses Glas halte ich
ca 10 Minuten in den Händen, wobei ich an vollkommene Gesundheit denke und daran
wie die Gehirnzellen sich langsam wieder regenerieren sollen. Dabei fühle ich die Freude
die ich empfinde vollkommen gesund zu sein.

Dieses Wasser fülle ich dann in die Sprühflasche und wenn ich wieder die Hitze spüre
sprühe ich mir den ganzen Kopf damit ein, oder auch das Bein, die Arme.

Ich mache das seit ein paar Tagen und trotz wiederkehrender Hitze im Kopf habe ich seither
keine Verschlechterung mehr erlebt.
Vielleicht kennt jemand die Forschungen von "Emoto" er hatte gezeigt das Wasser ganz verschiedene
Kristallformen annehmen kann jenachdem mit welchen Gedanken man es bearbeitet.
Manche würden es auch als Placebo Effekt bezeichnen, aber ganz egal wie man es nennt, Hauptsache wirkt!
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Re: Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon Walkin » 02. Dez. 2017, 11:13

Ich bin überzeugt dass auch das Myelin sich wieder regenerieren kann. Dies scheint auch bei mir zu passieren. "Scheint" muss ich sagen da man es ja ohne erneutes
MR nie sicher wissen kann. Ein MR ist eine teure Untersuchung - aber wie auch immer ich werde versuchen im Mai 2018 dies nochmals zu machen, selbst wenn ich es selbst zahlen müsste. Es ist auch ein Jammer das sie in ihrer Analyse dies erst post mortem festgestellt haben, und nur schreiben " es ist unbekannt bei wievielen Patienten dies passiert". Warum ist sowas unbekannt warum wird da nicht mehr geforscht? Vielleicht weil mit Selbstremyelesierung kein Geld zu verdienen ist? Und weil jede Menge an Speziallisten sich ja längst ihr Urteil gebildet haben?
Schade das du auf einen Post keine Antworten bekommen hast.:-(
Ich nehme keinerlei Medikamente nur Folsäure und OImega 3, täglich, weil dies wichtig ist für die Zellteilung. Frauen nehmen das
mehr als neun Monate während der Schwangerschaft und auch darüber hinaus.
Seit Januar 17 scheint sich mein Zustand zumindest nicht verschlechtert zu haben obwohl ich jeden Tag mindestens einmal
eine Hitze im Kopf kriege und schlechter gehen kann. Was heisst Gehen, es ist dann nur mehr ein Hatschen, ein Torkeln. Aber nach zwei drei Stunden
ist es dann auch schon wieder vorbei. Ich schiebe das auf meine Folsäure.
Leider habe ich noch immer meine tägliche Phase der Entzündung, wo etwas schlechter werden könnte. Aber nach über 300 mal ist die Angst das etwas zurückbleiben könnte verschwunden und ich lebe einfach damit und gebe der Sache mehr Zeit.
Ah noch zur Präzision, erste Diagnose war "late onset MS (dh 2 bis 4 Jahre bis Rollstuhl), dann August 17, PPMS (primär progrediente MS, dann Sept 17 nach LP "schleichende MS" was ist es jetzt wirklich und warum? niemand weiss es.
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Remyelinisierung im ZNS bei SPMS möglich

Beitragvon PhilippMS2002 » 15. Sep. 2017, 09:11

Genau bei mir passiert das zur Zeit.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16921173

Einfach genial, seit 2007 SPMS und jetzt wird es besser.

lg

Philipp
Ein Hoch auf die Pharmaindustrie, mein Immunsystem ist momentan gut "moduliert", unterstützt mit naturheilkundlichen Therapieansätzen.
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