MS Verdacht und viele Fragen

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Re: MS Verdacht und viele Fragen

Beitragvon rico31 » 25. Okt. 2017, 17:58

Hallo

Ich habe MS seit ca. einem Jahr diagnostiziert. Was anfangs diffus wirkte macht immer mehr Sinn.
Ich halte MS für heilbar.

Die Frage ist, wie geschieht Heilung. Und da gibt es allerlei Möglichkeiten welche wir parallel angehen können.
Ich empfehl dir ganz klar eine alternative, ganzheitliche Behandlung.

Medikamente empfehl ich nicht blind zu nehmen. Ich würde zuerst herausfinden welche Belastungen vorliegen und diese dann gezielt anzugehen.

Falls Du zu unseren Treffen kommen willst meld Dich bei mir. Wir machen Quartalstreffen in Zürich.
Schreiben braucht viel zu viel Zeit, im Gespräch wird es viel konstruktiver.
Philosophiestunde: Warum sind wir krank?
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Re: MS Verdacht und viele Fragen

Beitragvon moshe_1 » 19. Sep. 2017, 08:11

hi corona
Jo, die Unsicherheit.............
Für mich ist sie auch heute noch ein "ständiger Begleiter", aber ich habe gelernt, dass dies nicht unbedingt schlecht sein muss.

Alle Voruntersuchungen zur Bestimmung/Festigung der Diagnose MS, sind meiner Erfahrung nach ein wichtiger Schritt, um anzuerkennen "das da wirklich etwas ist, und dieses Etwas auch einen Namen hat".
Ich habe die Zeit von den ersten "Attacken" bis zum ersten Gespräch (nach allen Untersuchungen) mit einem Neurologen, als die extremste MS Zeit empfunden.
Danach wurde es besser, endlich hatte ich etwas, an dem ich mich "orientieren" konnte.

Eines ganz wichtiges habe ich mit Sicherheit gelernt:
NICHT ALLES was uns Gesundheitlich zustösst, hat mit der MS zu tun!
Aber wenn wir versuchen trotz aller Ängste vernünftig und uns selber zu bleiben, haben wir schon viel gewonnen.
MS - Patienten sind KEINE Verlierer, vergiss das nie!!

Und wieder:
Frag, frag, frag und zwar alles. Auch Ärzte können Dir nur helfen, wenn Du verstehen lernst was mit Dir und in Dir vorgeht und du dies auch mitteilen kannst.
Dasselbe gilt besonders auch im Umgang mit Familie und Freunden, sei OFFEN, frag und antworte, wenn Du Antworten kannst.

Gruss Peter
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Re: MS Verdacht und viele Fragen

Beitragvon Corona » 19. Sep. 2017, 07:43

Danke dir für die Antwort.
Wir sind erst vor kurzem von St. Gallen nach Winterthur umgezogen ;)
Ich habe am Freitag die Rückenmarksflüssigkeit-Untersuchung und werde dann hoffentlich etwas mehr wissen. Ich denke diese Unwissenheit trotz Diagnose und dieses "alles und nichts" macht mich gerade so ... unsicher.
Ändert sich das?
Liebe Grüsse nach St. Gallen

Corona
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Re: MS Verdacht und viele Fragen

Beitragvon moshe_1 » 16. Sep. 2017, 09:29

Hallo Corona
Ich heisse Peter, wohne in St.Gallen, und habe die Diagnose MS schon etliche Jahre.
Ganz generell ein "Rat", hör auf Dich selbst und dein "Bauchgefühl". Mach weiterhin das was Dir gut tut und versuch zu lassen was Dir schadet.
Suche Dir Rat und Hilfe bei [b]Spezialisten Deines Vertrauens:
Hausarzt + Neurologe
[/b]

2. Rat, Frage .. Frage ..Frage es gibt so vieles zu Erfahren.

Ich weiss schon, dass dies alles sehr allgemein tönt, aber es braucht Zeit, Deinen für Dich und dein Umfeld den richtigen Weg herauszufinden.

Mach es gut
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MS Verdacht und viele Fragen

Beitragvon Corona » 14. Sep. 2017, 19:25

Hallo, ihr vor dem Bildschirm.
Dies ist mein erster Beitrag - und gleich "will" ich was von euch. Am liebsten Antworten, die ihr mir nicht geben könnt, aber vielleicht habt ihr Erfahrungen oder Hinweise, Ratschläge oder einfach ein paar Worte für mich. Dafür wäre ich sehr dankbar.

Ich bin derzeit 33, wohne in Winterthur und zur Zeit vor allem Mutter von zwei Kindern (6 und fast 4). Ich bin übergewichtig, mache zu wenig Sport, ernähre mich pflanzlich, habe viele Interessen und Facetten und doch einfach ich.

Zu meiner Geschichte rund um den Verdacht:
Vor einiger Zeit habe ich ein kribbeln im linken Arm gespürt. Das kam spontan, ich dachte zunächst ich wäre "falsch" gelegen oder den Arm im Zug gehabt (Luftströmung, nicht Gefährt ;)). Wenn ich meinen Kopf geneigt habe, dann durchströmte mich eine Art Stromleitung die Beine hinab (Lhermitte Zeichen?). Im Alltag ging es dann immer mehr unter, ich habe mich daran gewöhnt und nur ab und zu daran gedacht, dass ich einen Arzt aufsuchen sollte. Aufgeschoben habe ich vor allem, weil wir im Umzug waren. Dann kam - etwa 3 Monate später - ein brennen um linken Oberschenkel dazu. Ebenso überraschend wie die anderen Symptome. Schlussendlich wurde ich von dem Hausarzt zum Neurologen bestellt. Dort dann nach MRI (es waren Entzündungsherde zu sehen, klein aber doch da, sowie ein paar leichte Schatten im Nackenwirbelsäulenbereich) und den Beschreibungen von mir, sowie einem Bluttest (wegen Ausschluss des Verdachts auf B12 Mangel) dann die im Raum schwebende Möglichkeit MS.

Um jetzt nicht ellenlang zu schreiben und weil ich gerade meine Gedanken ordne, neben dem Strohhalm, den ich suche und der Hoffnung die ich hege, möchte ich euch gerne ein paar Fragen stellen:
-) MS oder Borelliose: Ja, ich habe schon in der Suche gesucht. :wink: Daher die spezielle Frage. Bei mir war beim Bluttest Borelliose positiv. Ich bin öfter im Wald, habe weder Wanderröte noch einen bewussten Biss wahrgenommen, jedoch zwei Mal vor dem Umzug hohes Fieber gehabt. Ungefähr 3 Tage, mit Gelenksschmerzen usw.
Die Rückenmarksflüssigkeit wird noch untersucht. Kann man anhand dieses Ergebnisses dann eine Borreliose ausschliessen oder ist es doch verbunden? Das war bei der Suche sehr verwirrend... oder sollte man speziell schauen? Ggf eher zu Antibiotika greifen als mit der Basistherapie zu beginnen?
-) Wenn die Diagnose MS lautet: welche Möglichkeiten gibt es neben der Basistherapie? Hat wer Erfahrung mit Kräutern? Oder als begleitende Behandlung?
-) Ich nehme eigentlich nie Medikamente, reagiere auch sehr gut darauf. Gibt es Empfehlungen bei den Medikamenten oder ist das - neben der individuellen Stärke - auch eine Frage des Arztes?
-) Was "hilft" noch? Massage? Yoga? Vitamine? Mineralien? Steine? - eure Erfahrungen oder Ideen. Ich persönlich nehme Schüsslersalze (sie wirken bei mir einfach, auch wenns Placebos sind), trinke mind. 2 L, bewege mich nun möglichst viel, mache wieder Yoga und möchte mich gerne massieren lassen.
-) Wann und wie habt ihr die Kinder mit einbezogen?

In etwa so wie die Gedanken abgehakt, durcheinander und wirr sind, ist gerade mein Kopf. Ich bin relativ "gelassen", warte ab und habe zeitgleich Angst. Die grösste Hürde für mich ist das Annehmen des unvorhersehbaren, dass alles so "schwammig" ist. Es kann alles sein und nichts. MS ist nicht gleich MS, ist nicht gleich MS, ist nicht gleich MS,... puh. Meine Mutter hat mir von Rüdiger Dahlke den Auszug für MS aus dem Buch "Krankheit als Symbol" geschickt. Da geht es auch darum die Krankheit als Symbol zu sehen, nicht als Gesetz. Und ebendiese Dinge zu ändern, anzunehmen oder eben zu bearbeiten. Erschreckend vieles passt, wenn natürlich nicht alles...
Tja, wir werden uns wohl noch öfter lesen. Ich freu mich auf das Forum und wäre gerne aus anderen Gründen hier.
Liebe Grüsse,
Corona
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