Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Sabrina91 » 27. Jul. 2017, 08:02

Hoi Mitenand!

Also ich gebe Rico entschieden Recht, im Sinne davon, dass wir "Patienten" auf uns allein gestellt sind einen Genesungsweg zu finden. Die Schulmedizin begnügt sich damit, ihre Medikamente zu verkaufe, vielleicht bringen die was oder auch nicht. Reine Symptombekämpfung. Sich darauf abzustellen bedeutet, Medis einwerfen mit dem Gedanken "ES kommt so, wie die MS will". Ich kann nichts dagegen tun. Mein Schicksal ist so. Das kann stabil oder besser oder schlechter sein. - Und das führt vielleicht auch zu "sich hängenlassen" - früher oder später.

Ich kann und will nicht akzeptieren, dass wir nicht unsere eigenen Handlungen und Lebensstil hinterfragen (sollen). Deshalb finde ich Ursachenforschung sehr relevant und als das einzig Zielführende.
Aber ich verstehe, dass Rico sich auf eine Art und Weise zurückzieht, weil wenig Leute an den Ursachen interessiert sind, resp. daran sie herauszufinden. Und die, die es tun, sind wahrscheinlich nicht mehr im Forum aktiv.
Natürlich sollte man das "Jetzt" nicht ausser Acht lassen und den Moment geniessen. Aber ich finde, sich einfach damit zufriedengeben, entspricht nicht dem Potential, das wir erreichen können.

LG Sabrina
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Asbu » 19. Jul. 2017, 08:18

Hier noch ein Interessanter Link mit vielen "Sammlungen" an Studien zu diversen Themen:

http://georgieff.at/verein_weak_muskle.htm

Es beleuchtet doch einige Zusammenhänge und ich geh dort immer wieder gerne Lesen...

Persönlich habe ich MS und das warum und wieso hab ich nie eruiert... MS hat mich ereilt uns ich versuch nun damit so gut es geht zu Leben...
Aber ich will mich auch informieren um abzuwägen in welche Richtung es geht und vieles mache ich unterstützend zur Eskalationstherapie...
Ich glaube aber nicht daran, dass mich mein Verhalten hat erkranken lassen... Denn die MS hat mich zu einem Zeitpunkt erwischt als es mir sehr gut ging und ich eigentlich dankbar war um das tolle Leben... Dann hat die MS aus dem Nichts mit voller Wucht zugeschlagen und mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt....

Welchen Weg man auch geht - ich wünsche allen eine stabile und ruhige MS!
Asbu
 
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Sabrina91 » 24. Mär. 2017, 18:46

Hoi Rico,

Also ich für meinen Teil muss sagen, dass ich quasi nie krank war in der Kindheit. Selten Fieber oder Erkältung, nie Grippe, sonstige Diagnosen/Krankheiten, ... (ausser einmal Windpocken und das einfach durchgestanden). Da konnte die ganze Familie mit Magen-Darm-Grippe oder Schweinegrippe im Bett liegen, aber ich war rundum gesund :!: Es könnte sein, einmal Antibiotika, aber ich erinnere mich nicht daran. Ich habe keine Allergien, keine Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Wir wissen auch nicht, inwiefern Impfungen einen Anteil an der Entstehung von MS haben (und wahrscheinlich sind die meisten wenn nicht alle von uns gegen irgendetwas geimpft!)

Vitamin D Spiegel ist sicher begünstigend wenn der hoch ist. Hatte doch auch Mangel, habe aber für eine Weisse relativ dunkle Haut, weswegen ich wohl den gazen Tag draussen sein müsste um richtig meinen Spiegel hoch zu halten. Jetzt nehme ich ständig Vitamin D Tropfen. Nehme auch sonst viele Nahrungsergänzungsmittel ein und von der Seite her gehts mir sehr gut (Vitamin B12-Spiegel ist sehr hoch, aber allein das nützt nichts, Symptome bleiben hartnäckig).

Ernährung ist sicher auch ein wichtiges Thema. Wer in der so zivilisierten, westlichen Welt hat ein ideales Darmmilieu? Dazu hat Sven Böttcher auch interessante Fakten auf lsms.info gefunden.

Sonst gebe ich dir bei deinen Überlegungen schon auch Recht, würde aber auch ein merkliches Gewicht auf die Psyche legen, die bei der Ursache / als Auslöser mitspielt. Auch die Seele hat ihren Anteil. Wenn wir nur immer verlangen, hadern, anklagen, undankbar sind, Dinge (auch unbewusst) erzwingen wollen, starrköpfig sind und nicht auf unseren Körper hören, weil wir verlernt haben, im Einklang mit Körper, Geist und Seele zu leben, hat auch das seinen Anteil an der Erkrankung. Auch mit Gedanken und (unbewussten) Glaubenssätzen erschaffen wir unsere Welt.
Ich denke, wir sind krank, wir haben Ms weil wir etwas lernen sollen. Für unseren Körper sorgen, für unseren Geist, für unsere Seele sorgen. Das betrifft Nahrung, Sonne, Luft, Bewegung ,... aber auch das eigene Stresslevel, eigene Grenzen, ohne erzwingen zu wollen, was das Ego grad gern hätte (unbewusst). Auch Selbstakzeptanz, Selbstliebe trotz allem was geschieht, Achtsamkeit und weitere (verschüttete) Themen habe ihren Anteil dran.

Denn du hast schon recht: Warum sollten wir grundlos krank sein? Warum sollte Gott uns einfach so krankmachen?
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Trudi » 28. Feb. 2017, 11:59

Hallo Rico

Das Buch heisst: Burgerstein - Handbuch Nährstoffe
Man findet dort zu jeglichen Wehwehchen, Krankheiten oder Beschwerden entsprechende Vorschläge und Erklärungen.

Lg Trudi
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon rico31 » 26. Feb. 2017, 23:19

Hallo zusammen...

Das mit der Pharma hat was. Die meisten von uns bringen gutes Geld ein, und dass lebenslang. Die Stammzellengeschichte war interessant. Würde ich wohl eher machen als lebenslang Medis nehmen. Aber zuerst versuch ich mal die Natur zu verstehen und auf diesem Weg gesund zu werden.

Trudi... Kennst Du den Namen des Buches noch? Und welches Produkt von Alpha Liponsäure nimmst Du ein?
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Rüebli » 25. Feb. 2017, 05:00

Hallo zäme

Die Stammzellenforschung und das liebe Geld.


Solange die Pharmaindustrie mehr an uns verdienen kann, solange wird keine andere, wirkungsvolle Medizin zugelassen!!!!!!! :oops:

Tragisch aber war.

Ein gutes Wochenende euch und
liebe Grüsse

Rüebli
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Trudi » 25. Feb. 2017, 02:46

Hallo Rico

Schön, wieder von dir zu lesen!

Schwermetall-Ausleitung
In einem Buch von Burgerstein (ich habe es irgendwann mal hier erwähnt) wurde erwähnt, dass gerade bei MS die Schwermetallausleitung sehr wichtig ist und sie daher Alpha-Liponsäure empfehlen. Ist eigentlich ein körpereigenes Produkt - kann aber (oder sollte) suplementiert werden.
Ich nehme die Softgels seit 1 Jahr und der Test im September 2016 zeigt kaum noch Belastungen. Mein Ostheopat war recht verwundert, da ich ja doch noch einige Amalgan-Zahnfüllungen habe.
Versuche es doch parallel zu deinen 'Projekten' mal damit.

Den Bericht auf sf1 - Puls Spezial habe ich gesehen. War sehr interessant. Und wieder das leidige Thema: wenn es eine 80% Chance ist auf Stoppen der Krankheit - oder gar Verbesserung - WARUM interessiert das die Pharmaindustrie nicht? Weil es eine einmalige Behandlung ist???? Und was sind 1x €50'000.- im Vergleich zu 1 Jahr Betaferon für sFr 35'000.-????
Auch waren die Ausflüchte warum man hier keine Studien "finanziert" recht peinlich.

Ich finde die Stammzellen Therapie recht interessant und bleibe an dem Thema dran.

Lg Trudi
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Imfi » 22. Feb. 2017, 21:21

Hallo Rico

Danke für Deine Nachricht und spannendes Lesen.

Wir haben da doch sehr unterschiedliche Ansichten und Meinungen bezüglich der Krankheit sowie auch der Forschung.

Mich soll die Krankheit, auch wenn diese mich lebenslang begleitet, nicht im Alltag bestimmen.
Sie ist da und ich versuche sie zu akzeptieren. Meistens gelingt dies gut. An manchen Tagen weniger.

Wünsche allen eine schönen Abend!
Imfi
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon rico31 » 21. Feb. 2017, 22:18

Hallo Imfi

Ich wünsch Dir viel Erfolg mit den Medikamenten. Mit einer Stammzellentherapie (einmalige Sache) sollte die Erfolgschance bei über 80% sein... Ist aber nicht gerade billig... Aber wenn Du die beste Erfolgschance willst, dann solltest Du es damit versuchen. Kam gerade ne Doku darüber im Fernsehn...

Frühlingskind passt zu MS, Angina und Antibiotika meiner Meinung nach auch. Ob man sich als gesund bezeichnen kann wenn man Allergien hat?!? meiner Meinung nach nicht...

Es ist ganz sicher nicht Pech dass es Dich erwischt hat!!! :roll:
Ich finde es naiv zu denken dass Gesundheit eine Glücksache ist. Zudem macht eine solche Betrachtung den Betroffenen zum Opfer der Umstände. Hoffnung in "Glück und Pech" zu finden ist meiner Meinung nach viel schwieriger als in Logik.

Dass die Forschung es nicht herausgefunden hat liegt an der Herangehensweise der Forschung. Sie betrachtet immer nur einzelne Aspekte. Der eine Forscht im Gebiet der neurotropen Erreger, der andere im Gebiet Vitamin D, wieder einer bei antientzündlicher Ernährung... die Meisten forschen aber im Gebiet der Medikamente und sind von der Pharmaindustrie bezahlt. Nur die Pharmaindustrie kann sich die "anerkannten" teuren Studien leisten, daher findest Du nur auf Umwegen die alternativen Informationen... Bei Pharmaforschung kommen Medikamente raus die 30'000 Franken im Jahr kosten... Bei alternativen Dingen heisst es geh an die Sonne und iss mehr Gemüse... Dafür investiert keiner Millionenbeträge...

MS-Prävalenz pro 100'000 Einwohner
Norwegen 186, Schweden 170, Kanada 169, Irland 167, Polen 155, Deutschland 149, Grossbritannien 145, Schweiz 136, Dänemark 134, USA 128, Belgien 118, Ungarn 118, Finland 117, Australien 109, Island 108, Frankreich 103, Niederlande 103, Slowakei 102, Lettland 100, Österreich 100, Luxemburg 98, Tschechien 97, Italien 87, Rumänien 87, Israel 86, Griechenland 76, Spanien 75, Neuseeland 67, Portugal 50, Türkei 47, Zypern 45, Slowenien 44, Argentinien 29, Malta 22, Iran 20, Brasilien 16, Mexiko 16, Chile 14, Indien 5, Japan 4, Südkorea 2, Zimbabwe 0.3!

Diese Zahlen sind für mich Forschung genug.
Man sieht dass der Norden stark betroffen ist und der Süden deutlich seltener... > Vitamin D / Breitengradeffekt
Man sieht das Wohlstandsländer stärker betroffen sind... > westliche Ernährung, fleischlastig, eiweisslastig, zuckerlastig, minderwertige Fette, raffinierte Produkte,
Man sieht das Mittelmeerländer weniger stark betroffen sind... > mediterrane Ernährung, vermehrt hochwertige Fette/Öle, weniger Fleisch, mehr Gemüse
Man sieht das ärmere- und Armutsländer weniger stark betroffen sind... > einfache Ernährung, viel Gemüse, Stärkebeilagen, vermehrt natürliche Produkte, wenig oder kaum Fleisch.
Man sieht die Ausnahme Japan, welche zur "zivilisierten" Wohlstandswelt gehört, welche enorm viel Stress hat, vom Beitengradeffekt nur bedingt profitiert, aber eine traditionelle, nicht-westliche Ernährung hat

Nun Imfi... bei solch krassen Unterschieden... bei solchen Fakten... sollte man da nicht mal forschen? Oder anders gefragt... Warum geht man dem nicht nach? Warum weiss man nach all den Jahren nichts?
Weil es keinen Profit abwirft!
Aber ob nun 4, 50, 100, oder 186 von 100'000 betroffen sind ist meiner Meinung nach nicht Glück oder Pech sondern sehr wohl begründet. Wenn ein Unterschied von mehr als mehr als Faktor 40 da ist, dann sollte mal nachgedacht werden... :wink:


Hallo Silvie

Ich denke wir gehen da ähnlich heran... Magst Du Deine Erfahrungen und Ansichten etwas genauer erläutern?
Mich würde z.B. interessieren was Du alles für Tinkturen hast und wie Du die anwendest...
Welche Bereiche Du seit 24 Jahren mit der Orthomolekularmedizin behandelst...
Aber vor allem würde mich interessieren, warum Du den Verlauf Deines Cousins als andere Erkrankung bezeichnest.

Abstrakt Denken... naja... wenn ich "was auch immer" betrachte und versuche die Essenz davon zu erfassen. Ich versuchs zu beschreiben...

Imfi hat die Diagnose etwa Zeitgleich mit mir bekommen... spricht jedoch von Glück und Pech (kann ja jeder Glauben was er will). Aber allein durch die oben genannten Fakten ist das für mich ausgeschlossen...

Es geht um Entzündungen, daher ist das Verhindern von Entzündungsprozessen, wie auch ein top funktionierendes Immunsystem relevant... Das führt wiederum zu gewissen förderlichen Ernährungs und Verhaltensweisen...

Es gibt Gesetze oder Gesetzmässigkeiten auf dieser Welt. z.B der goldene Schnitt... nur wenige kennen ihn, doch er ist allgegenwärtig. Und so gibt es auch andere Gesetzmässigkeiten...

MS verursacht Krisen, verursacht Ängste, Zweifel... Ich denk das kennt jeder... Placebo und Nocebo sind auch wie unsichtbare Gesetzmässigkeiten, doch Sorgen sind nicht gut dafür...
Ein Placeboeffekt, bzw. die Selbstheilung wäre erstrebenswert... wird jedoch dadurch minimiert dass der Neurologe von Pech und unheilbar spricht... Wenn ich der Pharma vertraue kann da trotzdem Placebo möglich sein... Aber ich trau der Pharma nicht :| ... daher wäre Nocebo bei mir wahrscheinlicher...

Ich glaube aber an die Natur, und ich glaube der Mensch ernährt sich widernatürlich... Ich glaube dass, wenn wir im Einklang mit der Natur leben, sie uns Gesund erhält... und im Gegenzug zerstören wir den Planeten nicht, wenn wir uns der Natur anpassen... Die Natur/Existenz ist für mich auch göttlich, und wir sind Teil davon... Sie ist uns jedoch nicht mehr heilig, und wir zerstören sie. Sie wird "unheil" und das Unheil fällt auf uns zurück... Wir werden Krank und suchen nach Heil-werdung... nach Heilung... Doch unsere Lebensphilosophie steht uns im Weg... Egoismus, rücksichtslos... Und es muss immer erst richtig übel werden, bis wir es merken... Wären wir nicht krank, so würden wir nicht einmal darüber nachdenken wie wir leben... Krankheiten sind eine Art Sprache, die uns auf die Gegebenheiten aufmerksam machen... doch irgendwann wird es der Menschheit bewusst werden, und ein Wandel wird kommen. Ab diesem Moment werden diverse Krankheiten verschwinden und ein neuer Lebensstil wird kommen... All die Zivilisationskrankheiten die Quittungen für unsere Dekadenz sind. Nun fällt alles auf uns und unsere Kinder zurück... Je länger wir diesen Lebensstil behalten, desto härter wird es uns treffen, bis wir verstehen und uns in Bescheidenheit üben... Der jüngste MS betroffene war 3... Kinder haben ADHS, Allergien, Diabetes und und und... Aufwachen!

So wie unser Körper ein System ist, so ist der Planet ein System... Wir Menschen sind der Krebs oder der Entzündungsherd auf diesem Planeten. Und so wie diverse Kulturen nach der Hochblüte verschwunden sind, so wird es auch mit der globalisierten Welt geschehen... weil es ebenfalls eine Gesetzmässigkeit ist... dieser Lebensstil kann nur zeitlich begrenzt funktionieren...

Und da kann und sollte man sich die Frage stellen wie der Mensch leben sollte... Das Friedensevangelium der Essener ist sehr interessant (Schriftrollen von Qumran)... Dort steht... Leben kommt nur vom Leben, und Tod kommt nur vom Tod... und eine Ernährung die auf Früchten, Gemüsen und Stärkebeilagen basiert sollte der Standard werden. Die Welt könnte ALLE Menschen problemlos Vegan ernähren... Die Umwelt würde massiv weniger Belastet werden, denn Fleischkonsum gehört zu den grössten Umweltzerstörern...

Das Finanzsystem, Profitzwang und den damit verbundenen Stress des "Gesellschaftssystems"lass ich jetzt weg... Naja... früher waren wir Selbstversorger... Heute sind wir Konsumenten...

Und so ergibt sich aus unterschiedlichsten Gebieten eine Art Logik... Man muss sich mit vielem beschäftigen um zu erkennen wo wir stehen. Aber der Mensch will das gar nicht... Wir wollen nichts erkennen. Wir wollen nichts ändern... Die Krankheiten zwingen uns zwar dazu, doch die Pharma hat immer etwas parat dass die Symptome unterdrückt... Und wir wollen ja lieber eine Pille und weitermachen wie bisher.

Jedes System ist immer Selbsterhaltend... sonst wäre es kein System... der Systemfehler macht uns zwar Krank... trotzdem erhalten wir das System, weil wir es nicht hinterfragen... Das System hat uns schliesslich geprägt... Wir stehen auch auf der Sonnenseite des Systems... Wohlstand... doch die Zivilisationskrankheiten gehören zum Wohlstand. Und wenn wir die Zivilisationskrankheiten weghaben wollen, dann müssen wir einfacher leben. Aufhören der 3. Welt alles wegzufressen. Anfangen in Harmonie mit der Umwelt zu leben...

Doch früher oder später knallts... Dann explodieren die Gesundheitskosten dermassen, dass sich dann vielleicht nicht mehr jeder die Medikamente leisten kann. Dann sagen vielleicht einige dass es Pech ist... aber es hat alles eine Ursache...


und nun, warum ich eigentlich hergekommen bin...

Anscheinend gibt es einige die hier wirklich interessiert sind.
Ich bin jetzt seit einigen Wochen in Behandlung und hab gedacht ich nenn mal paar Fakten und meine Überlegungen dazu.

-Ich hab Schwermetallbelastung von Aluminium (toxischer Bereich) und Silber (sehr toxischer Bereich).
Die Silberbelastung soll auch mit Allergien in Verbindung stehen.

-Ich hab neben diversen Allergien auch sehr viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten (IgG4 Antikörper). Ich hab den kleinen Test gemacht... von den 16 Lebensmittel waren 9 positiv. Milcheiweiss, Banane, Soja, Mandel, Hirse, Roggen, Quinoa, Reis, Weizen... wie man sich da gescheit ernähren soll bleibt offen, aber ich bleib dran...

-Es wurden Antikörper von einigen Viren getestet, die teilweise klar zu hoch waren. Am stärksten ist bei mir der Varizella Zoster Virus, den ich als Kind aufgelesen habe als ich die Windpocken hatte. Die Antikörper sind derart hoch, dass man wohl davon ausgehen kann dass er mein Immunsystem noch immer belastet.

-Weiter ist meine Darmflora nicht optimal. Ist zwar nicht alles schlecht, aber eben auch nicht gut.

-Der Vitamin B12 Wert ist auch schon wieder zu tief, also erneuter Mangel nach 2 Jahren Behandlung...

-Fettsäureverhältnis Omega 6 zu 3 ist zu hoch. Weiter hab ich zu wenig DHA/EPA

Ums kurz zu fassen... Das alles fördert Entzündungen und belastet mein Immunsystem... Keinesfalls hatte ich Pech... das alles macht Sinn... Ich geh davon aus, dass in meinem Körper ein jahrelanger (seit Kindheit), chronischer Kampf stattgefunden hat der sich erst durch Neurodermitis und Allergien bemerkbar gemacht hat. Die IgG4 Nahrungsmittelunverträglichkeiten, so nehme ich an, belasten das Immunsystem zusätzlich da es viele Grundnahrungsmittel sind und der Körper schliesslich nicht grundlos Antikörper dagegen produziert. Ich gehe davon aus, dass dieser jahrelange Kampf durch die massive Stressbelastung letztes Jahr zum "Totalschaden" geführt hat. Und nun sehe ich klarer welche defekte im System "Körper" vorhanden sind.

Behandlungstechnisch bin ich am Aufbau, Regeneration und Darmsanierung dran. Sobald das abgeschlossen ist folgt die Schwermetallausleitung.
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Imfi » 27. Jan. 2017, 17:48

Hallo Rico

Ich hoffe, Du liest meine Geschichte... Sonst schicke ich sie Dir per PN :-)

Ich bekam leider die Diagnose MS Mitte Dezember 2016!
Ich habe MS seit ca. 9 Jahren als ich den ersten Schub in Form von Schwindel hatte. Damals ging alles nach ein paar Wochen wieder weg und es wurde nichts weiter untersucht.
Nach dem letzten heftigen Schub im Oktober 16 mit Schwindel, Gleichgewichtsstörungen und Doppelbilder, zeigt dann das MRI die 5 aktiven Läsionen und die vielen alten Herde!!!
Anscheinend hatte ich auch Schübe, die ich überhaupt nicht gemerkt habe. Das leichte Taubheitsgefühl auf der Haut bei den Beinen über ein paar Wochen und das "chrüselen" in den Beinen wenn ich den Kopf nach vorne beugte, waren auch Schübe. Das wurde dann alles klar, nachdem die Diagnose MS stand. Ich habe zum Glück keine bleibenden Beschwerden!
Und dieses Glück nehme ich sehr gerne an, und kann so auf "gute" 9 Jahre zurückschauen. Das lässt mich auch sehr positiv in die Zukunft blicken! Aber somit ist für mich auch klar, nach vielem und langem überlegen, recherchieren und lesen, dass der Zeitpunkt da ist, und ich eine Basistherapie starte. Ich habe gemäss Neurologen einen leichten schubförmigen Verlauf, aber meine MS ist aktiv und der letzte Schub mit 5 Läsionen war doch sehr heftig. Und wenn ich 50% von den Schüben reduzieren kann und somit nicht 4 Schübe sondern "nur" 2 Schübe in den nächsten Jahren haben, bin ich einfach nur froh! Ob es auch so sein wird, weiss man leider nicht... da sind dann wieder die 1000 Gesichter der MS!

Und jetzt zur Philosophiestunde:
Ich bin ein Frühlingskind... Das wäre ja das Thema mit dem Vitamin D!
Ich hatte als Kind immer wieder Angina's welche mit Antibiotika behandelt wurden. Aber nach dem Entfernen der Mandeln war das Geschichte.
Und ich war immer gesund. Mal erkältet oder so. Aber kein Antibiotika mehr.
Aber auch ich habe Allergien... Heuschnupfen und Hausstauballergie. Das war früher sehr schlimm als Kind, aber heute nur noch leichte Beschwerden.
Stress habe ich nicht. Sicher immer was zu tun mit zwei Kindern (12 und 10), einem Mann :-), Haushalt und Teilzeitjob von 40%. Aber es macht mir alles Spass, auch das Arbeiten :-)
Ich denke, dass die Ernährung viel beeinflussen kann. Ich habe inzwischen auch ein paar Umstellungen gemacht und achte bewusster darauf, was ich esse.

Aber sonst ist es glaub einfach Pech, wenn man MS bekommt. Denn wäre es erklärbar, hätten das die Forscher auch schon rausgefunden.
Ich hoffe natürlich darauf, dass die Forschung bald ein Medikament findet, das die beschädigte Myelinscheiden wieder repariert!!!

Wünsche einen schönen Abend! Imfi
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Silvie » 27. Jan. 2017, 11:44

Salü Rico

Schade dass du raus bist. Überleg es dir doch nochmals. Ich habe deine Beträge sehr gerne gelesen und die Anderen bestimmt auch. Also Rico bleib doch hier. Das Forum hat im Moment halt etwas Ruhepause
aber plötzlich geht es dann wieder los :wink:.
Ich bin seit 24 Jahren betroffen bin 47 und kann ein ganz normales Leben führen inkl. arbeiten. Ich habe nie Medikamente genommen. Ich kann dir heute nach 24 Jahren Erfahrung sagen, dass du sicher
auf einem guten Weg bist. Ich habe mein Immunsystem auch aufgebaut. Ich habe eine Darmsanierung gemacht, Entgiftungskuren und Orthomolekulare Medizin ist seit 24 Jahren mein ständiger Begleiter.
Dies alles aber in einem normalen Rahmen! Nicht verbissen! Meine Tinkturen habe ich zum Teil selbst hergestellt (Erdrauch). Mein Cousin hat das pure Gegenteil meiner Verlaufsform. Für mich ist ganz klar,
dass es sich nicht um dieselbe Krankheit handelt, obwohl es auf dem Papier steht. Dies ist einfach meine Meinung. Das selbe Muster aber nicht die selbe Erkrankung. Ich danke Gott jeden Tag dafür dass es
mir so gut geht.
Was ist eigentlich abstrakt denken? Übrigens du kannst sehr, sehr gut schreiben. Ich kann nur abstrakt malen, dies dafür aber sehr gut :mrgreen:

Ich wünsche dir und allen die mitlesen nur das Beste.
Lieber Gruss
Silvie
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon rico31 » 25. Jan. 2017, 17:33

Hi Trudi

Danke für die PN und Deine Worte.

Nun, ich bin noch nicht lange hier im Forum, daher weiss ich nicht wie es früher hier war. Sven Böttcher schreibt über Foren, dass die meisten die die MS positiv beeinflussen können, oder gar Symptom- oder Beschwerdefreiheit herstellen können, sich früher oder später aus den Foren zurückziehen, und was übrig bleibt sind die, die diesen Weg nicht gehen. Ob das so ist oder nicht lass ich mal im Raum stehen.

Foren sind jedoch eine Anlaufstelle für Betroffene, meist etwas vom ersten auf das man trifft wenn man sich informieren will.
Ich bin vor kurzem ebenfalls auf diesem Weg hier gelandet, nachdem ich auch andere Foren angeschaut habe. Und ja, das Forum entspricht in vielerlei Hinsicht nicht gerade meinen Vorstellungen. Prinzipiell braucht niemand ein Forum. Es liegt ja immer in der Einstellung des Betroffenen.

Ich kann mich zu 100% auf den Arzt verlassen. Der informiert mich nach "bestem Wissen" über die Tatsachen und behandelt mich dementsprechend.
Die Tatsache ist, er kennt die Ursache nicht, nennt die Krankheit unheilbar, und kann mit etwas Glück dank Medikamenten, Placebo oder sonst was, dafür sorgen dass die Krankheit den Betroffenen nicht in den Rollstuhl bringt.
Mit etwas Pech, Nebenwirkungen und Nocebo landet der Betoffene aber trotz allem im Rollstuhl. Und unheilbar ist ein sehr starkes Nocebo!!!
Vielleicht hab ich Glück, vielleicht Pech. Anschliessend kann ich den Arzt vergöttern oder verfluchen. Wenn alles gut kommt ist das wunderbar. Wenn ich schwerst behindert bin, dann kann ich zwar Ärzte und Medizin verfluchen, nützt mir jedoch gar nichts, denn mein Leben ist dann "ruiniert" und ich habe diverse Einschränkungen, die evtl Lebensbestimmend sind. Ein normales Leben gibt es dann nicht mehr.
Trotzdem, keine Krankheit entsteht Grundlos!

Nun, was sollten Betroffene meiner Meinung nach tun?
Nachdenken!

Es gibt unterschiedliche Verläufe.
Es gibt Menschen mit MS Herden, die NIE Symptome hatten
Es gibt den Schubförmigen Verlauf.
Es gibt den Übergang in den progredienten Verlauf
Und es gibt die ständige Verschlechterung.

Es gibt Wahrscheinlichkeiten.
Nähmlich dass die mehrzahl der Betroffenen einen Schubförmigen Verlauf, mit mässiger Behinderung hat.
Dass der schubförmige Verlauf meist erst nach Jahren in den progredienten übergehen kann.
Und dass nur verhältnismässig wenige einen der wirklich üblen Verläufe haben.

Es gibt noch andere Wahrscheinlichkeiten.
Je näher am Äquator, desto seltener.
Vitamin D Mangel erhöht die Wahrscheinlichkeit zu erkranken
Aber auch, je einfacher/ursprünglicher die Ernährung, desto seltener.
Je hochwertiger die Inhaltsstoffe, desto seltener (Japan)
Neurotrope Erreger sind mit hoher Wahrscheinlichkeit nachzuweisen.
Stress ist für viele ein relevante Ursache bei der Entstehung, was mit dem Stoffwechsel und der Lebensweise zusammenhängen könnte.
Stress ist aber keine Bedingung für die Erkrankung, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für einen positiven Verlauf höher wenn Stress eine Ursache war, da man sie beheben kann.
Frauen sind häufiger betroffen als Männer, allerdings gleicht sich das immer mehr aus.
Die Wahrscheinlichkeit eine Vene mitten im MS Herd zu finden beträgt 100%

Und würden WIR Betroffenen uns vermehrt austauschen, so könnten wir wohl einiges herausfinden. Denn Studien müssen gewissen Richtlinien entsprechen, und können vieles nicht wirklich erfassen. Es könnte sich in MS Kreisen aber herumsprechen, was hilft.
Keiner kennt die Ursache!!!
Ich bin mir zu 100% sicher, dass es multifaktoriell ist!!!
Wolfgang Weihe meint, es geht um ein Gleichgewicht, und das macht Sinn.

Für mich ist die Grosse Frage, wie behandle ich?
Reduziere ich mein Immunsystem, oder baue ich es auf?

Was ich nun von 1-2 Betroffenen erfahren habe ist, dass sie, so wie ich, ein eher schlechtes Immunsystem haben. Leider weiss ich nicht wie das von der Mehrheit betrachtet wird. Ist mir auch egal, weil es viele gute Bücher gibt die Zusammenhänge aufdecken.
Ich habe mich entschieden, es aufzubauen, es funktionsfähig zu machen. Darmsanierung, Entgiftung, Orthomolekulare Medizin etc.

Und wenn die Mehrheit hier sich darüber unterhalten möchte welches Medikament am Sinnvollsten ist, dann bitte sehr.
Trotzdem landen viele Menschen hier und suchen nach Orientierung. Die Ärzte versprechen einem die Hölle auf Erden wenn man keine Medikamente nimmt und sich dem Herdentrieb nicht widersetzt. Wer hier ist, der sucht etwas. Was er findet hängt von den Forenmitgliedern ab.
Wenn man das Forum auch gleich abschalten könnte, dann hat es wohl kaum noch Existenzberechtigung.

Ich seh das so. Es ist meine Krankheit, und ich trage die Verantwortung dafür. Kein Arzt, niemand sonst!
Ich bin sehr dankbar für die vielen guten Bücher die geschrieben wurden, weil dort enorm viel Wissen zusammenkommt. Nur braucht es leider viel Zeit und man muss sich auch mit einigen Dingen auskennen um die wesentlichen Dinge herauszufiltern. Ich bin froh dass ich mich schon seit ca 10 Jahren mit Ernährung, Psyche und Körper beschäftige und dass ich abstrakt denken kann.
Ich bin hierher gekommen um einen Austausch mit anderen betroffenen zu haben. Ich hatte einen Austausch mit sehr wenigen Betroffenen, und ich finde das schade.

Der Mensch ist weit von seinem Ursprung entfernt. Es geht nicht mehr darum zu verstehen warum man leidet, sondern nur darum es "wegzumachen". Ob Kopfschmerz, Fieber, Arthrose, MS.
Der Mensch sollte die Ursachen verstehen.
Ich denke, wie leben gegen unsere Natur und werden darum krank.
Ob Fehlernährung, Bewegungsmangel, Reizüberflutung, Sonnenmangel, Stress, Schlafmangel, permanente Genussgifte, Erschöpfung und nicht zuletzt ein höchst fragwürdiges Gesellschaftssystem basierend auf Angst und Abhängigkeit was uns zu seelisch verkümmerten, funktionierenden Maschinen werden lässt.

Und solange wir all das nicht ernst nehmen, so lange werden sich chronische Krankheiten weiter ausbreiten. Und wer das nicht, ob für sich oder seine Kinder möchte, der sollte anfangen NACHZUDENKEN und zu HANDELN

Ich bin trotzdem raus, bleib aber weiterhin per PN erreichbar.
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Trudi » 24. Jan. 2017, 01:08

...ich nochmal

Rico, du hast ja bemerkt, dass durch Stress der Stoffwechsel leidet und dies eben unserer MS nicht gut tut.
Ich probiere momentan das "Intervall-Fasten" aus um meinen Stoffwechsel zu stärken indem ich ihm die Zeit gebe, sich zu regulieren. Ich ernähre mich nach der 8-16 Regel, sprich: 8 Std essen und 16 Std fasten (Wasser, ungesüsster Tee)

Es finden momentan Studien statt, die die positive Wirkung diesbezüglich bei neurologischen Erkrankungen belegen sollen.

Google mal: NDR Visite Mediathek, der Bericht kam (glaube ich) am 11.1.2017

Gruss Trudi
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon Trudi » 23. Jan. 2017, 21:21

Hallo Rico

Oh, das finde ich aber sehr, sehr schade!!! Ehrlich! Dein Beitrag hat nämlich seit langem mal wieder eine "Diskussion" hier im Forum ausgelöst und ich habe gehofft, dass endlich wieder etwas mehr Beteiligung stattfinden wird. Es gab hier früher mehr Beteiligung aber viele "Akteure" haben sich, denke aus dem gleichen Grund wie du jetzt, entschieden "still" zu sein.
Viele Betroffene lesen nur...ich persönlich finde es auch sehr schade, aber so ist das nun mal. Wenn wir jetzt auch noch still werden, kann man das Forum bald abschalten.

Hmm, wenn ich deine Aussage richtig deute, gibst du allgemein den Betroffenen ein wenig die Mit-Schuld daran, dass in der Forschung zu wenig Druck gemacht wird??? Was sollte denn deiner Meinung nach geschehen? Was sollten "wir" denn machen um mehr Druck zu machen? Ich denke nämlich schon, dass viele die Diagnose und die vorgeschlagenen Behandlungen hinterfragen und ihren "eigenen" Heilungsweg suchen - nur das braucht Zeit. Am Anfang ist da erstmal der Schock, dann das Verdrängen und je nach Charakter beginnt man dann zu handeln.
Durch Beiträge wie deinen, den viele gelesen haben, denken sicher auch viele nach und "erforschen" sich selbst und posten hoffentlich ihre Erkenntnisse.

Ich würde es begrüssen, wenn du hier wieder reinschaust!

Lg Trudi
Trudi
 
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Re: Philosophiestunde: Warum sind wir Krank?

Beitragvon rico31 » 23. Jan. 2017, 12:47

Hallo zusammen

Die Beteiligung hier ist nicht gerade sehr hoch. Ich dachte dass Menschen mit MS, gerade weil es eine lebenslange Thematik ist, sich vermehrt damit auseinandersetzen wollen.
Nunja. Ich danke denjenigen, die hier ihre Situation, Krankheitsentstehung, Lebensstil, Ernährungsweise etc. beschrieben haben.

Allerdings steht das Thema schon nach kurzer Zeit still und ich merke dass ich wohl eine etwas andere Herangehensweise habe. Die Schulmedizin hat die Ursachen in all den Jahren nicht herausgefunden, und ich denke es liegt an den Betroffenen dies zu tun. Auch wenn eine Symptombehandlung möglich ist, so nimmt die Zahl der Betroffenen trotzdem zu, und einige davon könnten ja auch unsere Kinder sein.

Nun, ich verlass das Forum vorerst.
Falls sich jemand, ob nun neu betroffen oder schon länger erkrankt, mit den Ursachen-"forschung" auseinandersetzen möchte, so darf er mich gerne per PN anschreiben. Dann bekomm ichs per mail mit.

Ansonsten viel Erfolg auf eurem Weg
Philosophiestunde: Warum sind wir krank?
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rico31
 
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